Wissenschaftler warnen vor zu langem Sitzen – es beeinträchtige maßgeblich die Gesundheit und fördere das Sterberisiko.

Morgens im Auto oder in der Bahn ins Büro, den ganzen Tag am Schreibtisch und abends dann auf dem Sofa: Ein Erwachsener verbringt im Schnitt 50 bis 70 Prozent des Tages sitzend. Dass das auf Dauer nicht gesund ist konnte man erahnen. Doch dass Vielsitzer überdies früher sterben macht die Sache schon bedrohlicher. Der Harvard Business Manager Online sagt: Sitzen ist das neue Rauchen. Denn jeder tut es und findet es normal.

Doch was soll ein Büroarbeiter tun, hat er überhaupt die Wahl? Jein. Natürlich würde es schwierig werden, alle Tätigkeiten, die bisher im Sitzen getätigt wurden, im Stehen zu erledigen. Jedoch hilft es auch schon, sich bewusst zu machen, wie das Sitzen in regelmäßigen Abständen unterbrochen und trotzdem produktiv gearbeitet werden kann. Der Business Manager Online schlägt beispielsweise vor, Meetings an der frischen Luft abzuhalten und sich beim Laufen oder Wandern mit Kollegen und Geschäftspartnern auszutauschen.

Andere Möglichkeiten sind das Telefonieren im Stehen oder das Arbeiten an einem Stehpult (bei Tätigkeiten, die nicht zwingend im Sitzen durchgeführt werden müssen). Auch der Gang zur Kaffeemaschine regt Blutzirkulation und Kreislauf zwischendurch an. Tipp: Soviel Bewegung wie nur möglich in den Tag einbauen – schützt auf Dauer vor Diabetes, Herz-Kreislauf- und sogar Krebserkrankungen.