Arbeitsrecht-Irrtum der Woche

27. Mai 2015

Der Arbeitsrecht-Irrtum in dieser Woche lautet: Rufbereitschaft wird grundsätzlich vergütet.

Ist eine Vergütung der Rufbereitschaft nicht klar und deutlich in den Betriebsvereinbarungen oder im Arbeits- oder Tarifvertrag geregelt, hat der Arbeitnehmer auch keinen Anspruch darauf. Das liegt daran, dass die Gesetzgebung keinen allgemeinen Rechtsanspruch auf eine vergütete Rufbereitschaft vorsieht. Ist das der Fall, muss grundsätzlich nur der tatsächliche Arbeitseinsatz sowie An- und Abfahrt bezahlt werden.

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