Scherzfragen im Bewerbungsgespräch

29. Juni 2015

Scherzfragen – sogenannte Brainteaser – gewinnen in Bewerbungsgesprächen immer mehr an Popularität. Doch tragen die oft banalen Fragen wirklich dazu bei, den perfekten Mitarbeiter zu finden?

Fragen wie: „Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?“, sind Schnee von gestern. Heute trifft man eher auf Sätze wie „Nennen Sie mir sieben Dinge, die man mit einem Stift machen kann.“ Personaler erhoffen sich anhand solcher Brainteaser die Kandidaten innerhalb weniger Minuten noch besser einzuschätzen. Denn die meisten Fragen erfordern analytisches Geschick und Kreativität, aber auch die Reaktion des Bewerbers auf die Frage kann ausschlaggebend sein. Konzerne wie Google und Apple setzen schon seit geraumer Zeit Brainteaser in Bewerbungsgesprächen ein. Doch auch die Bewerber sind nicht dumm. Zwischenzeitlich findet man im Internet jede Menge Tipps und Tricks, wie sie mit den Scherzfragen umgehen sollen, ohne dabei die Chance auf die Stelle zu verspielen. Manch ein Bewerber sieht vielleicht aber auch von dem Job ab, wenn bereits im Vorstellungsgespräch merkwürdige Fragen gestellt werden. Tatsache ist jedoch: Jobspezifische Brainteaser ermöglichen Kreativität, logisches Denkvermögen und auch Reaktionen des Bewerbers preiszugeben. Ob der Kandidat jedoch wirklich ins Unternehmen passt, erweist sich erst nach einem Probearbeitstag oder im Laufe der Probezeit.

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