Prokrastination im Arbeitsalltag

11. Dezember 2015

Das Aufschieben unangenehmer Aufgaben und Projekte im Arbeitsalltag dürfte fast jedem Beschäftigten bekannt sein. Doch das ist ungesund und ein gemeiner Teufelskreis. Wir zeigen Ihnen, wie Sie dem entkommen.

Prokrastination – auch Aufschieberitis genannt – ist das regelmäßige Aufschieben unliebsamer Aufgaben und Projekte. Die Hoffnung, dass sich dadurch unangenehme Situationen in Luft auflösen, überwiegt dabei. Angeblich ist weltweit jeder Fünfte davon betroffen. Im Arbeitsalltag stehen sich viele daher selbst im Weg. Einfache Tricks helfen, der Prokrastinationsfalle zu entfliehen.
Selbstreflexion, Durchstarten und Loben – das sind die drei Zauberworte, um der Aufschieberitis den Laufpass zu geben. Unter Prokrastination leidende Arbeitnehmer sollten sich zu Beginn fragen, warum sie bestimmte Aufgaben immer und immer wieder aufschieben. In den meisten Fällen stellt sich dabei heraus, dass es sich um eine arglistige Gewohnheit handelt, die durch das Bewusstwerden des Verhaltens geändert werden kann. Dann heißt es: loslegen! Hinweg mit der Grübelei und ran an den Speck. Wer sich vor Augen hält, wie gut es sich am Ende der getanen Arbeit anfühlt, dem fällt auch der Start leichter. Dabei gilt: Prioritäten setzen. Zu guter Letzt darf das Loben nicht fehlen. Belohnung und Wertschätzung helfen, die Motivation aufrecht zu erhalten. Eigenlob oder kleine Belohnungen nach vollendeten Teilabschnitten unterstützen die Bewältigung der unliebsamen Aufgabe.

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