Die Zukunft des Vorstellungsgesprächs

8. Februar 2016

Dass Vorstellungsgespräche nicht immer der Realität entsprechen und wahre Stresssituationen sein können, wissen sowohl Personaler als auch Bewerber. Aus diesem Grund hat ein indisches E-Commerce Unternehmen diese nun abgeschafft.

In nur einer Stunde das Beste von sich preisgeben, lässt potentielle Jobanwärter schon mal in Angstschweiß ausbrechen. Auch Personaler wissen, dass sie in der kurzen Zeit selten das tatsächliche Können und die wahre Persönlichkeit des Bewerbers erfahren. Dass sich auch ohne Vorstellungsgespräche Stellen besetzen lassen, hat nun der E-Commerce-Riese Flipkart festgestellt – und verzichtet seitdem darauf. Das Ziel von Flipkart: Bewerbungsprozesse zu optimieren und der Konkurrenz einen Schritt voraus sein. Doch wie soll das funktionieren? In Partnerschaft mit dem Online-Learning-Anbieter Udacity werden zum Beispiel Android-Entwickler-Kurse angeboten, aus denen anschließend Kursteilnehmer eingestellt werden. Udacity kann so Flipkart im besten Fall mit gezielt auf die freien Stellen ausgebildeten IT-Spezialisten versorgen, ganz ohne Vorstellungsgespräch. Fraglich ist, ob dieses Modell auch in anderen Branchen umsetzbar ist. Denn nicht jede Branche kann auf einen direkten Erstkontakt zwischen Unternehmen und Kandidat verzichten.

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