Mit Emotionen im Job richtig umgehen

22. Februar 2016

Gefühlsausbrüche von Mitarbeitern lösen bei Vorgesetzten die unterschiedlichsten Reaktionen aus. Damit die Situation nicht eskaliert, gibt es klare Vorgehensweisen.

Ob Choleriker, Schreihals oder zu nah am Wasser gebaut – Gefühlsausbrüche kommen auch schon mal am Arbeitsplatz vor. Vorgesetzte reagieren häufig bestürzt und wissen nicht, wie sie in solch einer Situation richtig handeln müssen. Im Gespräch mit der Zeit gibt Nina Stromann, Beraterin für Führungskräfte und Teams, hilfreiche Tipps, wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei emotionalen Reaktionen der Kollegen am besten reagieren sollten. In Situationen, in denen insbesondere weibliche Mitarbeiterinnen weinen, reagieren Vorgesetzte oft verunsichert und überfordert. Stromann empfiehlt Vorgesetzten zunächst die Emotion der Mitarbeiterin anzuerkennen, Ruhe zu bewahren und zu warten, bis sie sich beruhigt hat. Anschließend hat der Chef die Aufgabe, den Grund des Ausbruchs zu erfragen.
Mitarbeiter, die zum Schreien und zu cholerischen Anfällen neigen, sollten bei einem sachlichen Gespräch besänftigt werden. Vorgesetzte müssen dann, so Stromann, gemeinsam mit dem Mitarbeiter Lösungen finden, um in Zukunft heftige Gefühlsausbrüche zu reduzieren gar zu verhindern.
Tendiert der Vorgesetzte zu emotionalen Ausbrüchen, so ist „Fingerspitzengefühl gefragt“, erklärt Stromann. Mitarbeitern rät sie, in diesem Fall herausfinden, wie gut sie mit einer Eskalation während eines Gesprächs zurechtkommen. Das Risiko negativer Folgen einer emotionalen Unterhaltung, sollte sich der Mitarbeiter ebenfalls ins Bewusstsein rufen.

Das vollständige Interview mit Nina Stromann finden Sie hier.

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