Mit Übungen der Repetitive Strain Injury vorbeugen

14. März 2016

Repetitive Strain Injury (RSI), besser bekannt als Mausarm oder Entzündungen der Sehnenansätze, ist neben Rückenproblemen ein häufiges Leiden bei Büroangestellten. Einfache Übungen helfen, den Schmerzen vorzubeugen.

Stundenlanges Sitzen vor dem Computer in einer für den Körper unnatürlichen Haltung ist ungesund. Das haben diverse Studien bewiesen. Ein weiteres Krankheitsbild ist die RSI (Repetitive Strain Injury), die im schlimmsten Fall zur Arbeitsunfähigkeit führt. Betroffene leiden häufig an stechenden Schmerzen im Oberkörper wie Nacken, Schultern und Rücken, Kraftverlust, Kribbeln oder gar Taubheitsgefühlen. Die Ursache der Symptome liegt in der falschen Haltung am Arbeitsplatz. Generell gilt, beim Tippen die Tastatur und Maus so nah wie möglich am Körper zu platzieren und die Ellenbogen körpernah zu halten. Handgelenke sollten bei der Arbeit nicht abgeknickt sein. Ratsam ist es daher, die Arbeitsposition möglichst häufig zu wechseln und kurze Pausen mit Bewegung einzuplanen. Auch spezielle Übungen helfen der RSI vorzubeugen:

Der Gruß
Die Handflächen liegen flach vor der Brust aneinander. In dieser Haltung werden beide Arme seitlich nach rechts auf Schulterhöhe geschoben. Das Ganze wird zehn Sekunden gehalten und auf der linken Seite wiederholt.

Die Klaue
Die Finger wie eine Klaue im mittleren Gelenk anwinkeln und bis zu zehn Sekunden halten.

Das Blatt
Beim Blatt wird die Hand flach ausgestreckt. Die Finger liegen dabei eng aneinander. Für die Übung die Finger spreizen, zehn Sekunden halten und fünf mal wiederholen.

Daumen hoch
Die Hand zur Faust ballen und den Daumen hochstrecken. Anschließend mit dem Daumen jeweils fünf Kreisbewegungen in beide Richtungen machen.

Regelmäßiges Bewegen der Arme und Hände verhindert die durch die Computerarbeit verursachte Rückbildung der Muskulatur und kann dadurch die Symptome eines Mausarms verhindern.

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