Ungestörtes Arbeiten im Großraumbüro – so klappt’s!

24. Oktober 2016

Großraumbüros gelten bei vielen Firmen als kosteneffektiv, denn auf einer großen Fläche können mehr Arbeitsplätze eingerichtet werden als Einzelbüros. Zudem lassen sich langfristig gesehen mehr Energie- und Baukosten sparen. Noch effektiver wird es dann, wenn der Mitarbeiter keinen festen Schreibtisch mehr hat, sondern sich jeden Tag an einen noch freien Platz setzt. So werden Urlaubs- und Fehlzeiten in die Anzahl der verfügbaren Arbeitsplätze mit einkalkuliert.

Theoretisch soll auch der Mitarbeiter vom Arbeiten in einem Großraumbüro profitieren. Das offene Baukonzept fördert die Kommunikation im Team, lautet meist ein Argument. Doch das Gegenteil ist oft der Fall. Durch den hohen Lautstärkepegel steigt das Stresslevel beim Mitarbeiter übermäßig an. Auch die permanente Beobachtung durch Vorgesetzte und Kollegen fördert alles andere als eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Sowohl Arbeitgeber als auch Mitarbeiter können jedoch einige Maßnahmen treffen, um das Arbeiten in einem Großraumbüro zu verbessern. Wo möglich, sollten Ausweichräume geschaffen werden, in die sich Mitarbeiter zum konzentrierten Arbeiten zurückziehen können. Auch Gleitzeitmodelle können eine Option sein.

Der Lärmpegel kann reduziert werden, indem laute Geräte, wie Plotter oder Kopierer, in einem separaten Raum abgestellt werden. Auch schallabsorbierende Oberflächen auf Boden und an Wänden können helfen. Mitarbeiter können sich mit Ohrstöpseln und Kopfhörern vor Lärm schützen. Das Tragen von Kopfhörern signalisiert zudem anderen Kollegen, dass man derzeit nicht für Gespräche verfügbar ist. Zeiten in denen konzentriert gearbeitet werden muss, sollten für alle anderen im Kalender sichtbar geblockt werden.

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