Arbeitsplatz: Kein Ort für Drama

24. Februar 2017

Wo viele Menschen aufeinandertreffen, ist nicht immer Harmonie vorprogrammiert. Denn jeder tickt anders. Der richtige Umgang mit schwierigeren Charakteren ist gefragt.

Verbringt man die Mehrheit des Tages mit mehreren Personen auf engem Raum, kann es schon mal zu Reibereien kommen. Aus diesem Grund hat die Autorin Kaley Klemp vier schwierige Mitarbeiter-Typen identifiziert und Tipps für den richtigen Umgang mit ihnen erstellt.

Andere Kollegen rumzukommandieren, wichtige Informationen für sich zu behalten und eine immer größer werdende Gier nach Verantwortung sind die klassischen Eigenschaften des Typs Kontrollfreak. Laut Klemp der schwierigste Charakter. Eingrenzen lässt sich sein Verhalten nur durch klar definierte Linien. Wer unter dem Verhalten eines solchen Kollegen leidet, sollte das Gespräch mit dem Vorgesetzten aufsuchen.

Der Gegenpol zum Kontrollfreak ist der sogenannte Jammerlappen. Fehler anderer aufzuzeigen, selbst aber keine Verantwortung übernehmen zu wollen sind die Spezialitäten dieses Typus und – wie der Name bereits sagt – Gejammer. Und das alles in einer Dauerschleife. Wichtig ist hier, den Kollegen einmal direkt darauf anzusprechen und ihn gezielt zu fragen, was seine Lösungsansätze für die jeweiligen Situationen sind.

Der dritte Typ in Sachen schwierige Mitarbeiter-Charaktere, ist der Zyniker. Jeder kennt ihn und jeder weiß, dass die Arbeit mit solchen Menschen nicht immer Freude bereitet. Überhebliches und arrogantes Erscheinen, ein manipulativer und sarkastischer Tonfall sind Teil seiner Persönlichkeit. Hier ist Klartext angesagt – der Mitarbeiter sollte auf sein mangelhaftes Sozialverhalten hingewiesen werden. Auch hier empfiehlt sich, den Vorgesetzten mit einzubeziehen, der – im schlimmsten Fall – ein Ultimatum bist zur Besserung stellt und über die möglichen Konsequenzen aufklärt.

Ein Nein kennen sie nicht – zu viel Hilfsbereitschaft ist ungesund, auch für die Arbeitsleistung. Denn die Ja-Sager verfolgen ein Ziel: Sie möchten von allen gemocht werden. Dadurch lassen sie sich gerne ausnutzen und vernachlässigen dabei ihre eigene Arbeit. Es hilft ein einfacher Hinweis: Ein Nein schädigt die Beliebtheit nicht. Und wenn die Leistung darunter leidet, sollte der Vorgesetzte ebenfalls die Konsequenzen aufführen.

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