Randstad-ifo Personalleiter-Befragung

Die in Kooperation von Randstad und ifo Institut durchgeführte Randstad ifo Personalleiterbefragung zeigt die Bedeutung von Flexibilisierungsinstrumenten für die deutsche Wirtschaft. Die aktuelle Sonderfrage betrifft die Bedeutung von Weiterbildungsmaßnahmen in Unternehmen. Informieren Sie sich hier über die neuesten Ergebnisse!

Aktuelle Arbeitsmarktthemen

Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland regelmäßig etwa 1000 Personalleiter in Deutschland. Wie entwickelt sich die Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten wie etwa der Zeitarbeit? Zudem werden in wechselnden Sonderfragen aktuelle arbeitsmarktrelevante Fragestellungen untersucht. Die aktuelle Sonderfrage beschäftigt sich mit dem Weiterbildungsangebot und -bedarf in deutschen Unternehmen.

Auswertung Sonderfrage

Weiterbildung im Unternehmen

Unternehmen in Deutschland sehen die (betriebliche) Weiterbildung als Erfolgsfaktor und als potenzielle Antwort auf den Fachkräftemangel. Allein 2016 wurden daher etwa 33,5 Mrd. Euro für Weiterbildung ausgegeben.

Warum setzen sich Unternehmen also nicht noch stärker für die Weiterbildung ein? Die Hälfte der Befragten (50 %) nennt hohe Kosten als Hindernis. Aber auch mangelnde Bereitschaft der Mitarbeiter (40 %) und eine schwierige Überprüfbarkeit des Nutzens (35 %) werden häufig als Gründe genannt. Zudem wünschen sich speziell kleine und kleinere Unternehmen mehr staatliche Unterstützung, um Weiterbildung gezielt anbieten und umsetzen zu können.

Wer nutzt die Weiterbildungsangebote? In der Regel sind es die langjährigen Mitarbeiter (49 %;) und Berufseinsteiger (42 %), seltener Quer- oder Wiedereinsteiger (30 %; Mehrfachnennungen möglich). Zudem werden mehr Männer (14%) als Frauen (9%) weitergebildet.

In Zeiten der Digitalisierung findet die Weiterbildung immer stärker online statt. 56 % der befragten Personalleiter sehen eine Verschiebung von offline- zu online-Lernangeboten - je größer das Unternehmen, desto stärker der Trend.

Die Bedeutung von Flexibilisierung im 2. Quartal 2018

Außerdem wird im Rahmen der Randstad-ifo-Personalleiterbefragung ermittelt, welche Flexibilisierungsinstrumente in den befragten Unternehmen zum Einsatz kommen. Nahezu alle Unternehmen in der Befragung flexibilisieren den Personalbestand über einen Auf- beziehungsweise Abbau von Überstunden (97 %). Zudem wenden die meisten Unternehmen Arbeitszeitkonten (89 %), innerbetriebliche Um- bzw. Versetzungen (87 %), befristete Verträge (74%) und Minijobs (73%) an, um Flexibilität zu gewinnen. Auch Einstellen von Zeitarbeitern (57 %), Outsourcen von Angestellten (45 %) und Beschäftigung von freien Mitarbeitern (41 %) sind weit verbreitet. Damit sinkt die Mehrzahl der untersuchten Flexibilisierungsinstrumente in der Anwendungshäufigkeit.

Instrumente der Flexibilisierung

Vierteljährlich werden circa 1.000 Personalleiter aus Industrie, Handel und dem Dienstleistungssektor zu folgenden Flexibilisierungsinstrumenten befragt:

  • Überstunden
  • Arbeitszeitkonten
  • Innerbetriebliche Umsetzung
  • Befristete Verträge
  • Zeitarbeit
  • Minijobs
  • Outsourcing
  • Freie Mitarbeiter

Berichtsband Q2 2018

Der aktuelle Berichtsband zur Randstad Personalleiter-Befragung zum Download.

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