In den knapp 800 Jahren seines Bestehens hat das Städtchen Pritzwalk im idyllischen Nordwesten Brandenburgs bereits einiges mitgemacht. Vom Mittelalter über die Reformationszeit bis hin zur DDR-Ära haben die verschiedenen Epochen der Stadtgeschichte auch architektonisch ihre Spuren hinterlassen. Ein gemütlicher Streifzug durch das Ortsgebiet der Kleinstadt gleicht somit fast einer kleinen Zeitreise. Wie die gesamte Prignitzregion ist die einstige Hansestadt an der Dömnitz jedoch weniger für ihr Stadtbild, sondern vielmehr für ihre prächtigen Naturlandschaften bekannt. Wer Erholung sucht und sich gerne im Freien aufhält, ist hier richtig. Kein Wunder also, dass die beschauliche Stadt bei Besuchern gut ankommt. Neben dem Tourismus prägen vor allem Industrie, Handwerk und Dienstleistungen den Arbeitsmarkt. Vornehmlich hält der traditionelle Handels- und Industriestandort Pritzwalk Jobs in der Produktion oder in verschiedenen Bereichen des Dienstleistungssektors bereit.
Als Wirtschaftsstandort blickt die brandenburgische Kleinstadt auf eine lange Tradition zurück. Schon im Mittelalter war sie ein bedeutendes Dienstleistungs- und Handelszentrum und Mitglied der Hanse. Ab dem 19. Jahrhundert ließen sich viele Unternehmen in Pritzwalk nieder, die im Bereich des produzierenden Gewerbes tätig waren. Inzwischen ist der Standort mit einem breiten Branchenmix sowie modernen Industrie- und Gewerbeparks gut aufgestellt.
Ehrgeizige Arbeitnehmer können vor Ort vielfältige Weiterbildungsangebote in Anspruch nehmen. Beispielsweise bietet neben der Kreisvolkshochschule Prignitz die örtliche Bildungsgesellschaft die Möglichkeit, berufsspezifische Fortbildungen zu absolvieren.
Traditionelle Schlüsselbranchen wie der Handel und die Textilindustrie schaffen viele Arbeitsplätze in Pritzwalk. Der Maschinenbau und das Baugewerbe sowie die Baustoffindustrie sind ebenfalls von Bedeutung für den Standort. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Pritzwalk zeichnet sich durch seine ausgezeichnete Verkehrslage direkt an der Bundesautobahn A 24 aus. Zudem verlaufen die Bundesstraßen B 103, B 107 und B 189 durch das Stadtgebiet. Orte wie Parchim oder Neuruppin lassen sich problemlos mit dem Pkw erreichen. Am städtischen Bahnhof halten regelmäßig Regionalbahnen und Express-Züge. Überdies sind im Bereich des öffentlichen Personennahverkehrs einige Buslinien unterwegs. Das Radwegenetz ist gut ausgebaut.
Der gepflegte Pritzwalker Stadtpark bietet mit seinen vielen schattigen Sitzgelegenheiten und Grünflächen ausreichend Platz für ein geselliges Beisammensein oder einen kleinen Spaziergang. Am Hainholz gibt es einen entzückenden Streicheltierhof, der sich insbesondere bei Familien und den jüngeren Stadtbewohnern großer Beliebtheit erfreut. Außerdem befindet sich ganz in der Nähe das gemütliche Hainholzbad, das mit schönen Liegeflächen und einer gigantischen Rutsche überrascht.
Die Gehälter in Pritzwalk bewegen sich im regionalen Vergleich auf einem soliden Niveau. Gleichzeitig profitieren Beschäftigte von vergleichsweise moderaten Lebenshaltungskosten und günstigen Mieten.
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