Insgesamt vier Nordhausens befinden sich auf deutschem Boden und doch ist das thüringische Nordhausen am südlichen Harzgebirge einzigartig. Wer von der bodenständigen Stadt schon mal gehört hat, kennt die Spirituosenstadt vermutlich aufgrund ihrer jahrhundertealten Tradition der Branntwein-Produktion. Deshalb wird die Stadt in der Region neckisch als „Schapshausen“ bezeichnet. Traditionen werden von den Nordhäusern, im lokalen Dialekt „Nordhisser“ genannt, generell hochgehalten. Am nördlichen Rand des hübschen Städtchens wird anlässlich jeder Eheschließung ein Gedenkbäumchen gepflanzt. Diesem langjährigen Brauch hat man es zu verdanken, dass im sogenannten Gehege-Park ein richtiger Wald entstanden ist, der sich ideal für romantische Spaziergänge eignet. Zu den Highlights des Brauchtumkalenders zählen das Martinsfest, das Rolandsfest sowie das Altstadtfest. Wenn in der verträumten Fachwerkstadt an der Zorge nicht gerade gefeiert wird, widmen sich die pflichtbewussten Stadtbewohner ihrer Arbeit. Neben der Getränkeindustrie bieten, vom Maschinenbau bis zur Pflege, zahlreiche weitere Branchen in Nordhausen Jobs in einem lebenswerten Wohnumfeld.
Die Unternehmenslandschaft von Nordhausen ist von einer ausgewogenen Branchenvielfalt geprägt. Neben zahlreichen mittelständischen Traditionsbetrieben sind einige größere Unternehmen aus verschiedenen Industriezweigen am Standort vertreten. Vom Helfer bis hin zur Fachkraft und zum Akademiker finden motivierte Arbeitskräfte in der Stadt unterschiedlichste Job-Optionen mit guten Aufstiegschancen.
Als Wirtschaftsstandort profitiert Nordhausen von der ortsansässigen Hochschule, die lokalen Betrieben die Möglichkeit zur Kooperation mit der Wissenschaft bietet. Wer beruflich aufsteigen möchte, kann hier zudem ein Studium in den Fachbereichen Gesundheits- und Sozialwesen, Management oder Ingenieurwissenschaften absolvieren. Gelegenheit zur Fortbildung bietet ferner die Kreisvolkshochschule in Nordhausen.
Bekannt ist Nordhausen insbesondere für die ortsansässige Nahrungsmittelindustrie und Spirituosenbranche. Zahlreiche Beschäftigte arbeiten in Nordhausen im Bergbau sowie im Bereich der Bohr- und Brunnentechnik. Die Wasser- und Umwelttechnologie ist ebenfalls von großer Bedeutung. Viele Jobs schaffen der Einzelhandel sowie das Gesundheits- und Pflegewesen.
Zu weiteren Top-Branchen in Nordhausen zählen:
Durch die A 38 und die B 4 verfügt Nordhausen über eine gute Anbindung an das Straßenverkehrsnetz. Jobs in kleineren Orten im Umland lassen sich am besten mit dem Auto erreichen. In die nächsten größeren Städte wie Erfurt, Halle oder Göttingen benötigte man mindestens eine Stunde. Im Zweistundentakt machen mehrere RE- und RB-Linien am Bahnhof Nordhausen halt. Den öffentlichen Nahverkehr im Stadtgebiet bedienen Straßenbahnen und Busse. Viele Arbeitsplätze in Nordhausen lassen sich über das gut ausgebaute Radwegnetz bequem mit dem Fahrrad erreichen.
Langeweile kommt in der Stadt in Thüringen nicht auf. Nordhausen verfügt mit der Südharzgalerie und der Echte Nordhäuser Marktpassage gleich über zwei zentral gelegene Einkaufszentren. Entspannung findet man im Badehaus Nordhausen, einem modernen Erlebnisbad, das in einem gepflegten Altbaugebäude untergebracht ist. Für einen Spaziergang bieten sich die städtische Promenade oder der Park Hohenrode an. In der historischen Altstadt kann man außerdem zahlreiche Kulturdenkmäler wie das Alte Postamt oder die gotische Funkenburg im Fachwerkstil bestaunen. Wer etwas mehr Zeit hat, kann im Norden der Stadt über den Karstwanderweg zur Salzaquelle wandern. Unweit entfernt befindet sich darüber hinaus die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.
Die Gehälter in Nordhausen bewegen sich je nach Branche und Beruf auf einem attraktiven regionalen Niveau. Gleichzeitig sind die Lebenshaltungskosten und insbesondere die Wohnkosten vergleichsweise moderat. Viele Beschäftigte finden in Nordhausen daher gute Voraussetzungen für ein solides Auskommen.
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