Nahe der Grenze zu Thüringen zeigt sich das südliche Harzgebirge von seiner rosigen Seite. Genau hier befindet sich im Städtchen Sangerhausen das Europa-Rosarium mit der größten Rosensammlung der Welt. Auf 13 Hektar wurden mehr als 8600 Rosensorten gepflanzt, weshalb die sachsen-anhaltische Kreisstadt als „Rosenstadt“ Bekanntheit erlangte. In der Vergangenheit trug sie zusätzlich noch den Beinamen „Bergstadt“. Schließlich sicherte der Bergbau lange die wirtschaftliche Existenz der Bürger Sangerhausens. Mittlerweile wurde das einstige Kupferschiefer-Bergwerk zu einem Schaubergwerk und Erlebniszentrum umfunktioniert, das sich über zahlreiche Besucher aus dem Landkreis Mansfeld-Südharz und darüber hinaus freuen kann. Die lokale Wirtschaft prägen heutzutage andere Branchen wie der Handel, das Gesundheitswesen oder die Industrie. Heute findet man in Sangerhausen Jobs in allen möglichen Bereichen mit guten Zukunftsaussichten.
Die dynamische Kreisstadt erscheint nicht zuletzt aufgrund ihrer Lage an wichtigen Verkehrsadern als Wirtschaftsstandort attraktiv. Sie verfügt über mehrere moderne Gewerbe- und Industrieparks, die teilweise sogar direkt an der Autobahn liegen. Der Dienstleistungssektor hält, ebenso wie die Industrie, spannende Job-Optionen bereit.
Wer sich weiterbilden und dadurch die eigene Karriere vorantreiben will, hat in Sangerhausen etwa am Institut für Berufliche Bildung oder an der DAA die Gelegenheit dazu. Aus einem breitgefächerten Kursprogramm kann man überdies an der Kreisvolkshochschule Mansfeld-Südharz wählen.
Die Rosenstadt beherbergt zahlreiche Handelsunternehmen, die viele Beschäftigungsoptionen bieten. Eine wesentliche Rolle spielen außerdem Energiewirtschaft, Anlagenbau und Logistik. Ebenso schaffen ein Fahrradhersteller sowie ein Betrieb, der sich auf die Herstellung von Schwingungsdämpfern spezialisiert hat, viele Arbeitsplätze. Zu weiteren Top-Branchen zählen:
Sangerhausen liegt an den Autobahnen A 38 und A 71 sowie an der B 86 und verfügt somit über eine erstklassige Anbindung an den Straßenverkehr. Erfurt, Weimar, Nordhausen, Halle und viele weitere Orte lassen sich gut mit dem Pkw erreichen. Mit dem städtischen Bahnhof ist die Kreisstadt an das Schienennetz angebunden. Im Stadtgebiet sind zwei Buslinien unterwegs. Viele Arbeitsplätze in Sangerhausen lassen sich auch mit dem Fahrrad erreichen.
Sangerhausen mag klein sein, aber das Freizeitangebot kann sich sehen lassen. In einem rustikalen DDR-Bau befindet sich beispielsweise das Spengler-Museum, wo mit dem Steppenmammut ein echtes Sanghausener Wahrzeichen ausgestellt ist. Architektonisch punktet das Städtchen mit einer schönen Altstadt und vielen Fachwerkbauten. Wen die Wanderlust packt, der ist am besten im nördlichen Stadtgebiet aufgehoben. Rund um die Talsperre Wippra finden sich zahlreiche idyllische Wanderwege wie etwa der Lutherweg. Adrenalinjunkies und Familien sind im unweit entfernten Wipperia Funpark richtig. Ein Hallenbad, ein Kletterpark, ein Minigolfplatz und zahlreiche weitere Sportanlagen bieten die Möglichkeit zur körperlichen Ertüchtigung.
Im Vergleich zu anderen Städten fällt das durchschnittliche Gehalt für Vollzeit-Jobs in Sangerhausen pro Monat niedrig aus. Dennoch kann man davon in der sachsen-anhaltischen Kreisstadt gut leben, da die Lebenshaltungskosten sehr gering ausfallen.
Gehaltsangaben für bestimmte Berufe in Sangerhausen können Sie in unserem Gehaltsvergleich abrufen.
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