Goslars Wirtschaft glänzt nicht nur mit einer guten Konjunktur. Auch die Arbeitslosenquote ist auf 5,3 Prozent gesunken (Agenturbezirk Braunschweig-Goslar, BA). Für einige Bewerber bleibt die Arbeitsplatzsuche dennoch schwierig. Welche Chancen Zeitarbeit vor allem Geringqualifizierten bietet, darüber informierte sich Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk (CDU) bei seinem ersten Besuch in der Randstad Niederlassung in Goslar.

Goslar – Dezember 2019. „Zeitarbeit bietet Menschen mit den unterschiedlichsten Qualifikationen und Bildungshintergründen interessante Perspektiven in ihrer beruflichen Entwicklung. Als Türöffner in den Arbeitsmarkt fungieren wir aber auch für diejenigen,  die über keine oder nur geringe Qualifikationen verfügen oder sprachliche Defizite haben“, erklärte Eugen Stoppel, Manager Niederlassung bei Randstad.

Nach der Rückkehr von Randstad nach Goslar im Frühjahr 2019 besuchten Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk und Antonia Fox von der Wirtschaftsförderung vergangene Woche zum ersten Mal die Goslarer Niederlassung. Dort sprachen sie mit Eugen Stoppel und Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie, über das Angebot des deutschlandweit führenden Personaldienstleisters.

Wegbereiter Weiterbildung

„Wir betreuen unsere Bewerber und Mitarbeiter hier in Goslar mehrsprachig“, so Eugen Stoppel, der selbst Russisch spricht. „Mit Polnisch, Englisch und Deutsch sind wir breit aufgestellt. Unser Ziel ist es, für unsere Mitarbeiter mit ihren teils sehr unterschiedlichen Hintergründen passende Einsätze in unseren Kundenunternehmen zu finden. Dabei ermöglichen wir ihnen, wenn zum Beispiel Deutschkenntnisse fehlen, bedarfsgerechte Kurse zu absolvieren. Viele unserer Mitarbeiter wurden nach einer gewissen Zeit vom Kundenbetrieb übernommen“, so der Branch Manager. „ Weiterbildung ist generell ein großes Thema für uns. Unser Angebot an Qualifizierungen reicht vom Deutschkurs bis zur SAP-Schulung“, erklärt Dr. Christoph Kahlenberg von der Randstad Akademie.

Breites Branchenspektrum                                                   

“Ich freue mich, dass wir Randstad wieder in Goslar begrüßen können“, sagte Oberbürgermeister Dr. Oliver Junk bei seinem Firmenbesuch. Davon profitieren alle Seiten: die ansässigen Unternehmen, Arbeitsuchende und Randstad als Dienstleister, so Dr. Junk. Aktuell sind in der Randstad Niederlassung Goslar rund 50 Zeitarbeitnehmer fest angestellt und in unterschiedlichen Kundenunternehmen aus diversen Branchen im Einsatz, von der Gastronomie über die Logistik bis hin zur Industrieelektronik. „Gerade weil der Goslarer Arbeitsmarkt nicht von einer einzigen Branche abhängt, können wir für unterschiedliche Unternehmen flexible Personallösungen anbieten und Arbeitsuchende oder Menschen, die sich beruflich verändern oder weiterentwickeln möchten, die geeignete Einsätze bieten“, betont Eugen Stoppel.