Aktuelle Arbeitsmarktthemen

Das ifo Institut befragt im Auftrag von Randstad Deutschland regelmäßig mehr als 500 bis 1000 Personalleiter in Deutschland. Abgefragt werden die Nutzung von Flexibilisierungsinstrumenten (z. B. mobiles Arbeiten) sowie wechselnde Sonderfragen zu aktuellen arbeitsmarktrelevanten Themen.
 

Berichtsband Q2 2026

Der aktuelle Berichtsband zur Randstad-ifo-HR-Befragung zum Download.

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Themen Q2 2026

Mobile Arbeit: mehr Unternehmen bieten Homeoffice an

67 % der Unternehmen bieten ihren Mitarbeitenden die Möglichkeit, im Homeoffice oder mobil zu arbeiten. Damit ist der Anteil im Vergleich zum Vorjahr um fünf Prozentpunkte gestiegen. Gleichzeitig ist die durchschnittliche Anzahl der angebotenen Homeoffice-Tage pro Monat von 6,6 auf 6,0 zurückgegangen. Besonders häufig ermöglichen Großunternehmen und mittelgroße Unternehmen mobiles Arbeiten.

Belastungsfaktoren: Kosten und wirtschaftliche Unsicherheit prägen die Lage

Hohe Energie-, Material- oder Betriebskosten sind aktuell für 63 % der Unternehmen der größte Belastungsfaktor. Fast ebenso häufig wird die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung genannt (62 %). Dahinter folgen eine schwache Nachfrage bzw. ein Auftragsrückgang (45 %) sowie Fachkräfte- oder Personalmangel (36 %). Damit stehen derzeit vor allem wirtschaftliche Belastungen und Unsicherheiten im Vordergrund.

Mobilitätskosten: Mehrheit plant keine besonderen Maßnahmen

38 % der Unternehmen berichten, dass die Arbeitsbelastung ihrer Mitarbeitenden in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen ist. In 21 % der Betriebe ist sie gesunken, bei 41 % ist sie unverändert geblieben. Besonders deutlich zeigt sich der Anstieg bei mittelgroßen Unternehmen. Dort geben 56 % an, dass die Arbeitsauslastung zugenommen hat.

Mentale Belastung: Unsicherheit und Veränderung als wichtigste Treiber

51 % der Unternehmen beobachten, dass mentale Belastung oder Stress bei Mitarbeitenden in den vergangenen zwölf Monaten gestiegen sind. 45 % sehen keine Veränderung, nur 3 % berichten von einem Rückgang. Als wichtigste Ursachen nennen die Unternehmen Unsicherheit durch die wirtschaftliche Lage oder Auftragsentwicklung (49 %) sowie Veränderungsprozesse im Unternehmen (45 %). Auch hohe Arbeitsmenge und Zeitdruck (37 %) sowie Personalengpässe (35 %) werden häufig als Belastungstreiber genannt.

Hinweis

Die Bezeichnung der Studie hat sich ab dem zweiten Quartal 2025 geändert. Bis Q1 2025 lief sie unter dem Titel Randstad-ifo-Personalleiterbefragung.

Weitere Studien

Randstad beteiligt sich neben der HR-Befragung und dem Arbeitsbarometer noch an weiteren Studien. 

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