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2. Februar 2018

Wie werden Menschen in Zukunft arbeiten? Wie machen sie sich fit dafür? Welche Rolle spielen Wissenschaft und Forschung dabei? Im „Wissenschaftsjahr 2018“ geht es um die Arbeitswelten der Zukunft und die Frage, welche Chancen sie den Menschen bieten.

Am 19. Februar 2018 startet das „Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft“ mit einer Auftaktveranstaltung im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin. Vielseitige Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen werden das Angebot prägen, bei dem es darum gehen wird, die rapide Veränderung von Arbeit und Arbeiten sichtbar zu machen. In ihrem Konzeptpapier machen die Veranstalter die Aktualität des Themas deutlich: „Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte kommunizieren direkt miteinander. Neue Arbeitswelten entstehen. Bei der Gestaltung dieser neuen Arbeitswelten leisten Wissenschaft und Forschung einen wesentlichen Beitrag. Diesen so konkret und anschaulich wie möglich darzustellen – darum geht es im Wissenschaftsjahr 2018 –Arbeitswelten der Zukunft.“

Dialog von Forschung und Öffentlichkeit

Die Wissenschaftsjahre sind eine Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gemeinsam mit Wissenschaft im Dialog (WiD). Seit 2000 dienen sie als Bühne für den Austausch zwischen Öffentlichkeit und Wissenschaft und unterstützen sie somit den Dialog mit der Gesellschaft. Dazu sollen 2018 unter anderem die SchulKinoWochen beitragen. Sie laden zu einem Sonderfilmprogramm zu den Arbeitswelten der Zukunft ins Kino ein. Auch die Onlineplattform Forschungsbörse will für Schulen Expertinnen und Experten aus der Wissenschaft direkt ins Klassenzimmer holen.

Künftige Arbeitsplätze kennenlernen

Außerdem können sich Bürgerinnen und Bürger in Mitmachaktionen, Projektwochen und Wettbewerben aktiv am „Wissenschaftsjahr“ beteiligen. Sie treten in Dialog mit Persönlichkeiten, die an der Entwicklung der Arbeitswelten der Zukunft arbeiten. Auch lernen sie Arbeitsplätze kennen, an denen Menschen heute schon so arbeiten wie künftige Generationen. Dabei soll deutlich werden: „Der Mensch steuert den technologischen Fortschritt – und nicht umgekehrt. Er kann die Arbeitswelten der Zukunft selbst gestalten. Denn Computer und Maschinen sind immer nur so schlau wie der Mensch, der sie programmiert.“

Menschen sind auf Veränderungen eingestellt

Die Organisatoren sehen sich bei der Wahl ihres Themas bestätigt durch eine repräsentative Befragung im Auftrag des BMBF. Sie ergab, dass sich eine deutliche Mehrheit der Menschen in Deutschland bewusst ist über die bevorstehenden Veränderungen: 90 Prozent der Befragten gaben an, es sei in Zukunft unerlässlich für den beruflichen Erfolg, sich ständig weiterzubilden. 75 Prozent rechnen mit einer spürbaren Veränderung der Arbeitswelt bis zum Jahr 2030.

Offen für externe Beteiligung

Das Programm ist offen für externe Beteiligungen. Gefragt, so die Organisatoren, „sind Mitmach- und Veranstaltungsangebote“. Institutionen, Vereine, Unternehmen und Kommunen können ihre Veranstaltungen unter das Motto des Wissenschaftsjahres 2018 – Arbeitswelten der Zukunft stellen und ihre Angebote in den Online-Veranstaltungskalender unter www.wissenschaftsjahr.de eintragen. Forscherinnen und Forscher sowie Fachleute sind eingeladen, in der Forschungsbörse aktiv zu werden.

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