Frisch in den Frühling

31. Mai 2009

Die Natur erblüht wieder - doch Sie fühlen sich schlapp? Frühjahrsmüdigkeit ist eine ganz ­normale ­Reaktion, die sich aber ­austricksen lässt.

Endlich. Nach vier langen Wintermonaten der erste Morgen, der nach Frühling riecht. Es liegt was in der Luft. Wundervoll beschrieb auch besagten „Lenz“ Erich Kästner: „Die Bäume räkeln sich, die Fenster staunen, die Luft ist weich, als wäre sie aus Daunen.“ Aber obwohl man sich lange nach den Sonnenstrahlen gesehnt hat, wirklich fit fühlt man sich meistens nicht. Die Frühjahrsmüdigkeit steckt uns in den Knochen.

Ein Phänomen für die Wissenschaft

Die Frühjahrsmüdigkeit ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. „Die Änderung der Großwetterlage von kalt auf warm belastet den Organismus“, so ein Schlafforscher von der Universität Regensburg. „Die Blutgefäße weiten sich, der Blutdruck fällt und man fühlt sich schlapp.“ Körper und Geist benötigen einfach einige Zeit, um sich auf die Temperaturschwankungen und veränderten Lichtverhältnisse einzustellen. Dem Bedürfnis, sich ständig aufs Ohr zu legen, sollte man aber versuchen zu widerstehen. Denn viel schlafen macht nicht fitter. Bezwingen Sie Ihr inneres Murmeltier und werden Sie aktiv!

Körperliche Betätigung stabilisiert den Kreislauf und stärkt darüber hinaus das Immunsystem. Auch durch die richtige Ernährung lässt sich viel erreichen: Viele kleine Mahlzeiten, die möglichst nicht zu „schwer“ sein sollten. Achten Sie auch darauf, genügend Flüssigkeit zu trinken. Eine zu niedrige Flüssigkeitsaufnahme verstärkt das Gefühl der Abgeschlagenheit. Pro Tag sollten 1,5 l getrunken werden, wobei Kaffee und schwarzer Tee nicht zur Trinkflüssigkeit gezählt werden, da sie dem Körper Wasser entziehen. Mit diesen kleinen Tricks zum Gegensteuern gewöhnen Sie sich schneller an das veränderte Klima im Frühling – und plötzlich ist die bleierne Müdigkeit wie weggeblasen.

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