Integration in den Arbeitsmarkt dank Zeitarbeit auf gutem Weg

Um in Deutschland Fuß zu fassen, haben viele Geflüchtete aus Krisengebieten neben „Deutsch lernen“ noch eine weitere Priorität: eine Arbeit finden. Für sie ist der Job eine Möglichkeit, sich in Deutschland eine neue Existenz aufzubauen und sich so langfristig zu integrieren.


Von knapp 86.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten aus den acht nichteuropäischen Asylerkunftsländern sind über ein Drittel in der Arbeitnehmerüberlassung beschäftigt. Persönliche Untersützung beim Berufseinstieg und Weiterbildungsprogramme machen die Zeitarbeit attraktiv. Personaldienstleister sind Arbeitgeber Nummer Eins für Geflüchtete.
 


Auch bei Randstad Deutschland ist die Zahl der Mitarbeiter mit Fluchthintergrund gestiegen. Als größter Personaldienstleister Deutschlands beschäftigten wir 2018 über 2.600 Mitarbeiter aus den acht nichteuropäischen Asylherkunftsländern.

Seit Einsetzen der Flüchtlingsbewegung in 2015 hat sich diese Zahl damit mehr als verzehnfacht. Die Entwicklung der letzten Jahre zeigt, dass auch bei steigender Mitarbeiterzahl die Übernahmequote oder der Eintritt in ein Arbeitsverhältnis bei einem anderen Arbeitgeber konstant bei ca. 10% geblieben ist.
 


Zwei Drittel der entsprechenden Mitarbeiter ist im verarbeitenden Gewerbe eingesetzt, andere Felder sind vergleichsweise weniger wichtig. Über alle Einsatzgebiete hinweg nehmen Geflüchtete vor allem Tätigkeiten an, die geringe Qualifikationen voraussetzen. Dies kann sich aber mit besseren Sprachkenntnissen, zunehmender Berufserfahrung und anerkannten Qualifikationen in Zukunft ändern.