Mit Teamgeist ins Ziel

30. Juni 2008

Am 11. Juni 2008 war es so weit: Das Team von Randstad startete bei der „16. JPMor­gan Chase ­Corporate Challenge“ in Frankfurt/Main. Bei dem Lauf ging es erst in zweiter Linie um den Sport. Auf Platz eins standen Kollegialität und Kommunikation.

Der Umgang mit den eigenen Fehlern will gelernt sein. Das gilt nicht nur im Privatleben, sondern umso mehr im Arbeitsleben. Besonders Führungskräfte tun sich oft schwer, den eigenen Fehlern offen und ehrlich entgegenzutreten, fürchten sie doch einen Autoritätsverlust gegenüber den Mitarbeitern. Dabei kann das oft fatale Wirkungen haben, denn Führungskräfte haben auch eine Vorbildfunktion inne.

Wer als Vorgesetzter die eigenen Fehler vertuscht, signalisiert den eigenen Mitarbeitern, dass das Begehen beziehungsweise das Zugeben von Fehlern ein absolutes Tabu ist. Das erhöht die Angst und den Druck bei den Beschäftigten. Fehler werden verheimlicht und im schlimmsten Fall traut sich keiner mehr an besondere und schwierige Arbeitsaufgaben heran.

Vorteilhafter ist es, wenn sich von Anfang an eine konstruktive Atmosphäre im Team entwickelt, die auch Raum für Fehler zugesteht. Denn nur so kann sich das Leistungsniveau der Mitarbeiter steigern. Zudem sinkt erheblich das Risiko, dass der gleiche Fehler wiederholt wird, denn die Mitarbeiter lernen von- und miteinander.

Führungskräfte, die transparent mit den eigenen und konstruktiv mit den Fehlern anderer umgehen, verlieren nur selten an Respekt. Ganz im Gegenteil. Der Vorgesetzte wirkt oftmals menschlicher, greifbarer und gewinnt zudem an Achtung.
 

Lesen Sie mehr zum Thema „Fehlerkultur in Unternehmen“ in der aktuellen Ausgabe des randstadkorrespondent

Der Countdown läuft, die Spannung steigt. Karin Dette, Jana Vogel und Katja Galic von Randstad laufen zum ersten Mal bei der „JPMorgan Chase Corporate Challenge“ mit. Die jungen Frauen arbeiten gemeinsam in der Niederlassung „Airport Frankfurt“ und gehen sehr gut vorbereitet an den Start. „Montags und mittwochs haben wir immer nach Feierabend trainiert. Von unserer Niederlassung aus sind wir immer] zusammen durch den Flughafenwald gelaufen“, erzählen sie. „Das stärkt das Immunsystem und außerdem das Gemeinschaftsgefühl. Man trifft sich außerhalb der Arbeit, lernt sich besser kennen und entwickelt dabei auch echten Teamgeist“, berichten die Frauen.

Teilnehmerrekord beim „JPMorgan Chase Corporate Challenge“

Insgesamt starteten bei der diesjährigen „JPMorgan Chase Corporate Challenge“ 73.719 Läuferinnen und Läufer. Das ist Teilnehmerrekord. Randstad ist gut vertreten, insgesamt 80 Mitarbeiter treten für das Zeitarbeitsunternehmen an. Einer von ihnen ist Hermann Zörb, der professionell joggt, seit er denken kann. Allerdings nicht zwischen Hochhäusern und nicht mit so vielen Menschen. „Ich jogge alleine oder in kleiner Gruppe durch den Wald“, so Zörb. Extra vorbereitet habe er sich für den Lauf also nicht. Es gilt, eine Strecke von 5,6 Kilometern durch die Frankfurter Innenstadt zu bezwingen. „Für mich eher eine Kurzstrecke, ich erhoffe mir eine Zeit von 23 Minuten, aber dabei sein ist alles“, betont Zörb. Der Lauf sei ideal, um Durchhaltevermögen und Ausdauer zu trainieren. Das könne man gut für die Arbeit gebrauchen. Besonders gefalle ihm, dass Randstad Mitarbeiter aus unterschiedlichen Niederlassungen und Standorten teilnehmen. „Manche Kollegen kannte ich bisher nur vom Telefon“, berichtet er. Das ist jetzt anders. Dann heißt es für Hermann Zörb volle Konzentration. Der Startschuss fällt. Die Teilnehmer laufen los. Es geht vom Rothschildpark über die Taunusanlage am Mainufer entlang in die Liesel-Christ-Anlage bis in den Grüneburgpark mit dem Ziel vor Augen: Die Senckenberganlage. Beim Lauf ist es wichtig, den Abstand zum Vordermann und den Laufkollegen einzuhalten.

Der Firmenlauf ist der größte Lauf der Welt

Der Wettbewerb wird in Amerika, England, Australien, Singapur, Südafrika und Deutschland ausgetragen. Die Teilnehmer in Frankfurt kommen aus über 2.500 Firmen, die aus rund 300 Städten und Gemeinden angereist sind. Auch wenn Teamgeist, Kollegialität und Kommunikation im Vordergrund stehen, läuft der persönliche Ehrgeiz mit. Für Karin Dette, Jana Vogel und Katja Galic hat sich die Anstrengung gelohnt: „Wir haben einige unserer Branchenwettbewerber überholt und einer hat sich offensichtlich gar vor uns versteckt.“

Nach dem Lauf in die Zielgerade erhalten die Frauen ein Finisher-T-Shirt. Auch Hermann Zörb ist bereits im Ziel. Etwas mehr als 24 Minuten hat er für die Strecke gebraucht. „Zum Glück konnte ich recht weit vorne loslaufen, sodass es nach dem Start zu keinen Stockungen kam. Weiter hinten passiert das häufig. Das ehrgeizige Tempo vom Anfang musste ich nach zwei Kilometern aber wieder herunterschrauben“, berichtet Zörb. Die ersten fünf Gewinner-Teams dürfen im Oktober 2008 beim Finale der „JPMorgan Chase Corporate Challenge“ Championship in New York starten. Für die Randstad Mitarbeiter geht es zwar nicht nach Übersee, dafür aber in die Liesel-Christ-Anlage.

Weblink zum Thema
www.jpmccc.de

 

investor relations