Nachhaltige Ideen für die Arbeitskultur

1. Juni 2017

Die randstad stiftung setzt bei der Förderung auf Projekte, die der Zukunft der Arbeit eine neue Gestalt geben. Themen wie Bildung, Inklusion und Kreativität spielen dabei eine zentrale Rolle.

  • Praktischer Nutzen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer steht weiter im Mittelpunkt der Arbeit
  • 2016 bringt neue Impulse auf den Feldern „Berufswege & Bildungschancen“, „Barrierefreie Teilhabe“ und „Zukunft der Arbeit“
  • Wandel von der operativen zur Förder-Stiftung erfolgreich umgesetzt

Die Schulpatenschaft „Du bist ein Talent“ ist nach wie vor das bekannteste Projekt, dem die randstad stiftung zur Seite steht. Das kommt nicht von ungefähr: Die Stiftung selbst hat diese innovative Form einer Schulpatenschaft 2008 entwickelt und seitdem intensiv daran gearbeitet, neue Partner dafür zu finden. Mit dem Internationalen Bund (IB), der Drägerwerke KGaA & Co. KG, Der Remondis Assets & Services GmbH & Co. KG, mit IMA Klessmann und mit Lidl Westfranken ist der Kreis der teilnehmenden Unternehmen auch 2016 wieder gewachsen.

Gleichwohl gedeihen daneben eine ganze Reihe weiterer Projekte, die alle dem Stiftungszweck dienen, zu einer Arbeitskultur beizutragen, „die den einzelnen Menschen und ein gutes gesellschaftliches Miteinander nachhaltig unterstützt“. Wie der unlängst erschienene Tätigkeitsbericht 2016 der randstad stiftung zeigt, konnte sie auf den Feldern „Berufswege & Bildungschancen“, „Barrierefreie Teilhabe“ und „Zukunft der Arbeit“ weitere Impulse geben. „Impulse für eine Arbeitskultur, die Vielfalt als Stärke versteht und kooperative Formen des Lernens und Arbeitens fördert“, wie Hanna Daum betont, seit Jahresbeginn Geschäftsführender Vorstand der Stiftung. Wobei der unterstützende Aspekt der Tätigkeit zunehmend Früchte trägt: „Man merkt, dass wir uns von einer operativen zur einer Förder-Stiftung gewandelt haben“, erklärt Daum.

Wo setzt die Förderung der randstad stiftung derzeit Akzente? Dazu finden sich verschiedene Hinweise im Tätigkeitsbericht.

  • Aktuell erhält zum Beispiel ein Pilotprojekt an der Hochschule der Wirtschaft für Management in Mannheim (HdWM) Unterstützung. Dort erhalten Flüchtlinge, die die Voraussetzungen für einen Studienplatz erfüllen, einen Studienplatz. Sie belegen dort die Bachelor-Studiengänge IT-Management und Management in International Business sowie den Master-Studiengang Business Management.
  • Den Rückweg von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt öffnet ein Konzept des Sozialunternehmens „Projektfabrik“, bei dem sich die Projektteilnehmer mit theaterpädagogischen Mitteln neue Perspektiven für eine selbstbestimmte Berufs- und Lebensführung erarbeiten.
  • Mit dem „Unsichtbaren Freund“ bekommen Schülerinnen und Schüler der 6. Jahrgangsstufe im DialogMuseum Frankfurt ein Gespür für die besonderen Belange sehbehinderter Menschen vermittelt. So wird bei ihnen frühzeitig die Grundlage für einen bewussten Umgang mit sozialer und beruflicher Teilhabe geschaffen. Die Frage, wie andere einen Zugang zu Bildung und Arbeit suchen und finden, gibt zudem Orientierung für das eigene Verhalten auf diesem Weg.
  • Ebenfalls mit diesem Gedanken, aber aus einer anderen Richtung befasst sich das Projekt „InkluJobs“. Dort unterstützen Inklusionsberater einzelne Unternehmen dabei, die notwendigen Voraussetzungen für mehr Stellen und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung zu schaffen. Es liefert damit Hilfestellung auf einem Gebiet, bei dem es gerade für kleinere und mittelgroße Firmen immer wieder offene Fragen gibt.

„Diese Beispiele zeigen, welche Bedeutung die randstad stiftung dem praktischen Nutzen von Projekten beimisst – ein Nutzen, der unmittelbar den Beteiligten am Arbeitsmarkt zugute kommt, oder eine solche Beteiligung erst möglich macht“, sagt Hanna Daum. „Mit unserer Förderung erhöhen wir die Chancen, dass diese Projekte auf breiter Ebene greifen.“

Darüber hinaus will die Stiftung auch weiterhin auf wissenschaftlicher Ebene Anregungen liefern, zum Beispiel durch die Publikationsreihe „Impulse für unsere Arbeitskultur“. Hier ist 2016 eine qualitative Studie über neue Formen des Zusammenarbeitens erschienen; Co-Working-Spaces, Unternehmens-Labs und Maker Spaces wurden dabei als Trends identifiziert, die das Leben in städtischen Siedlungen um gemeinschaftliche Arbeitsräume bereichern werden. Die daraus abgeleiteten Empfehlungen dienen nicht nur der Politik als Wegweiser, sondern vor allem Arbeitgebern und Arbeitnehmern.

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