Tür zur Bildung früh öffnen

24. Juni 2013

Den Zugang zur Arbeitswelt schaffen - damit kann man nicht früh genug beginnen. Das haben sich die Initiatoren des Projekts „Wissensfabrik“ gedacht, als sie 2005 den gemeinnützigen Verein gründeten. Im Mittelpunkt seiner Arbeit stehen Projekte in den Bereichen Bildung und Unternehmertum. Die Mitgliedsunternehmen, zu denen auch Randstad Deutschland zählt, engagieren sich in derzeit rund 2.400 Bildungspartnerschaften mit Schulen und Kindergärten in ihrer Region.

Die Wissensfabrik versteht sich als Mitmacher-Initiative. „Wir wollen bundesweit einen spürbaren Beitrag für den Bildungs- und Unternehmensstandort Deutschland leisten“ – hat es sich die Organisation auf die Fahnen geschrieben. Deswegen bringt der Verein unterschiedliche Akteure aus der Wirtschaft, dem Bildungsbereich, der Wissenschaft und Politik an einen Tisch.

Mehr als 100 Partner bundesweit

Im Netzwerk der Wissensfabrik tauschen die Beteiligten Kompetenzen und praktische Erfahrungen aus und nutzen Ressourcen gemeinsam. Ziel: „Als starkes Bündnis bewirken wir mehr und finden in der Öffentlichkeit sowie bei politischen Entscheidungsträgern Gehör.“

Was die Unternehmen BASF, Bosch, fischer, Follmann, KSB, ThyssenKrupp, TRUMPF, Voith und Wall vor acht Jahren gestartet haben, umfasst heute ein Netzwerk von mehr als 100 Unternehmen aller Größen und Branchen sowie unternehmensnahe Stiftungen. Gemeinsam mit anderen gesellschaftlichen Akteuren will der Verbund den Standort Deutschland zukunftsfähiger machen und die junge Generation für die Herausforderungen der Wissensgesellschaft rüsten. Zum Film

„Lernort Kita mit Lernort Firma verknüpfen“

„Die Unternehmen tragen ihren Teil dazu bei, die nächste Generation fit für die Herausforderungen von morgen zu machen und das Bildungssystem zu unterstützen“, sagt dazu Dr. Jürgen Hambrecht, Lenkungskreisvorsitzender der Wissensfabrik. Der Wissensfabrik gehe es vor allem darum, die Lernorte Kita und Schule mit dem Lernort Unternehmen zu vernetzen – und dies über ganz persönliche Partnerschaften regional und lokal im Umfeld der Mitgliedsunternehmen.

„Mit diesen Partnerschaften und den Projekten der Wissensfabrik fördern wir vor allem Kompetenzen, wie Teamfähigkeit, Kreativität, Verantwortung und Hilfsbereitschaft. Mit Begeisterung für beispielsweise Naturwissenschaften, Technik und wirtschaftliche Zusammenhänge können sich Persönlichkeiten und Fachkräfte entwickeln, die Gesellschaft und Wirtschaft brauchen“, so Hambrecht.

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