Was macht eigentlich...

30. Juni 2010

... die Poststelle im Randstad Service Center? Wir haben nachgefragt und Christian Uhrig, Wolfgang Stenzel, Werner Rohrbach und Antonio Lorz von der Poststelle einen Tag lang begleitet.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, wie umweltfreundlich Ihr Arbeitsalltag im Büro eigentlich ist? Wenn ja, herzlichen Glückwunsch! Sie sind einer von vielen, denn das Thema erfreut sich steigender Beliebtheit. Wenn nein, was hält Sie davon ab? Es ist wirklich nicht schwer und die Resultate sind nicht nur für die Umwelt positiv, sondern auch für Ihr Unternehmen.

Anfangen können Sie beispielsweise mit einem Klassiker: Dem Sparen von Druckerpapier. Überlegen Sie vor jedem Drucken, ob es wirklich nötig ist oder ob sich zumindest die Anzahl der zu druckenden Seiten reduzieren lässt. Verwenden Sie wenn möglich recyclebares Ökopapier. Der Vorteil für Ihr Unternehmen: Sie benötigen weniger Platz und finden auch ältere Dokumente in Ihrem Computer viel einfacher.

Gerade im Winter hilft auch die richtige Heiz- und Lüfttechnik. Fünfminütiges Stoßlüften ist viel effizienter, als permanent ein Fester nur halb offen zu haben. Im Sommer helfen beispielsweise Rolläden, die Hitze draußen zu lassen. So sparen Sie Kosten für Heizung und Klimaanlage und die Umwelt wird es Ihnen danken.

Ähnliche Effekte erzielen Sie, indem Sie in puncto Strom etwas bewusster vorgehen. Lassen Sie Ihren Monitor beispielsweise über Nacht nicht im Stand-By-Modus, sondern schalten Sie ihn komplett aus. Nutzen Sie Energiesparlampen und überlegen Sie, ob vielleicht Bewegungsmelder in einigen Räumen eingesetzt werden können. Ein vergessenes Licht ist damit kein Thema mehr. Achten Sie auch bei elektronischen Geräten auf eine gute Energieeffizienz und ökologische Prüfsiegel.

Auch beim Thema Müll können Sie viel bewirken. Soweit sich Müll nicht vermeiden lässt, sollte er wenigstens getrennt werden. Mindestens in Papier, Glas und Restmüll. Übrigens können auch Tonerkartuschen und Tintenpatronen recycelt werden. Achten Sie daher auf die richtige Entsorgung von Materialien.

7:30 Uhr – 8:00 Uhr

Morgenstund’ hat Gold im Mund. Wer bei der Poststelle beschäftigt ist, sollte kein Langschläfer sein. Wenn in aller Frühe die Tageszeitungen für die Geschäftsführung eintreffen, haben wir selbst auch schon eine Fahrradtour oder eine Stunde Fahrt zur Arbeit hinter uns. Das heißt: Aufstehen um halb sechs.

8 Uhr – 10.30 Uhr

Jetzt nimmt der Betrieb in der Poststelle Tempo auf. Die Hauptverkehrszeit liegt meistens zwischen neun und 16 Uhr. Der Postbote sowie Paketfahrer und Speditionsdienste geben sich den ganzen Tag über die Klinke in die Hand. Täglich bringen sie rund ein Dutzend oder mehr Kisten. Alle Sendungen werden zunächst einmal vorsortiert, dann erneut sortiert und schließlich mit dem Wagen zu den Kollegen in den Abteilungen geschoben. Das muss bis halb elf erledigt sein. Einmal waren wir mit einem Schrittzähler unterwegs und haben festgestellt, dass jeder von uns am Tag zwischen zwei und drei Kilometern zurücklegt.

10.30 Uhr – 12.30 Uhr

Unser schwer bepackter Wagen wird überall gern gesehen – auch weil die Versorgung der Kollegen mit Kaffee, Milch, Kopierpapier und weiteren Büromaterialien ebenfalls ins Ressort des Service Centers fällt. Außerdem haben wir ein Auge auf den kompletten Warenein- und -ausgang. Alle Bestellungen, die irgendwo im Haus auf einem Schreibtisch landen, passieren das Rolltor im Erdgeschoss. Und alle Sendungen, die an eine der 400 anderen Randstad Niederlassungen in Deutschland gerichtet sind, beginnen ihre Reise in einem unserer 400 Postfächer. Die Pflege der Adressen liegt ebenfalls in unserer Verantwortung – hier ist äußerste Akribie angesagt.


12.30 Uhr – 14.30 Uhr

Um diese Zeit gehen die meisten Kollegen zum Mittagessen. Im Poststellenteam sprechen wir uns flexibel ab, wer wann zu Tisch geht. Das Team funktioniert ganz selbständig, wir verstehen uns blind – schließlich arbeiten wir vier schon seit fünf Jahren zusammen. Ein- oder zweimal am Tag schaut unsere Chefin vorbei und fragt, wie es ihrer Truppe geht. Aber die Male, wo irgendetwas schief gelaufen ist, können wir an einer Hand abzählen. Kaum zu glauben allerdings, was man in der Post so alles findet! Vor einiger Zeit hat uns jemand einen Laptop geschickt, unverpackt, nur mit einem Paketaufkleber versehen. Als der ankam, war er natürlich nicht mehr zu gebrauchen. Inzwischen sind wir auch mit vielen der Paketlieferanten auf du und du. Wir helfen uns gegenseitig weiter, wenn es etwa um falsch adressierte Sendungen geht.


14.30 Uhr – 17 Uhr

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