Wie sich die Arbeitswelt durch Corona verändert

Bestehende Konzepte und Prozesse des Arbeitsalltags vieler Menschen befinden sich im Wandel. Mobiles Arbeiten, digitale Tools, kleine Teams – so verändert die Corona-Pandemie die Arbeitswelt.

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Die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus werden nachhaltig Einfluss auf die Arbeitswelt nehmen. Für Arbeitgeber und Arbeitnehmer bedeutet dies, sich mit einer neuen Arbeitsrealität auseinanderzusetzen und anzufreunden.

Was den neuen Arbeitsalltag prägt

  • Physische Distanz: Um das Virus zu einzudämmen, ist Abstand ein wichtiges Mittel. Ansätze wie Abstands-Markierungen auf dem Boden, Schutzscheiben aus Plexiglas oder ein eingeschränkter Betrieb von Aufzügen unterstützen dies am Arbeitsplatz.
  • Mobiles Arbeiten: Überall wo keine physische Präsenz am Arbeitsplatz gefordert ist, bieten Home Office-Regelungen eine sinnvolle Alternative.
  • Kleinere Teams: Je weniger Menschen gemeinsam an einem Ort sind, desto mehr Platz haben sie, um sicher mit ausreichend Abstand zueinander zu arbeiten.
  • Schichtbetrieb: Für freie Wege zur Arbeitsstätte und reduzierte Kontakte am Arbeitsplatz eignet sich die Arbeit in Schichten. Unterschiedliche Pausenzeiten unterstützen die Maßnahmen.
  • Digitale Tools: Um das Personalmanagement oder auch die Arbeit im Team möglichst kontaktfrei zu meistern, aber dennoch einen persönlichen Austausch zu ermöglichen, gewinnen digitale Lösungen wie Video-Chats, Apps und Messenger-Dienste an Relevanz.
  • E-Learning: Weiterbildung nimmt aktuell einen hohen Stellenwert ein, u. a. um Mitarbeiter mit Veränderungen am Arbeitsplatz vertraut zu machen. Webinare funktionieren hierbei nicht nur von Zuhause, sie ermöglichen gleichzeitig den persönlichen Austausch zwischen Teilnehmern und Ausbildern.
  • Routinierte Schutzmaßnahmen: Tägliche Desinfektionsverfahren sowie das Tragen von Schutzmasken werden vielerorts zum Standard.

Von der Ausnahme zum neuen Standard

In vielen Unternehmen sind Maßnahmen wie Home Office-Regelungen als Übergangslösungen angedacht, um die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen. „Es ist davon auszugehen, dass der Wunsch nach flexibleren Arbeitsmodellen nach der Pandemie weiter steigt und sich in manchen Unternehmen als neuer Standard etabliert“, sagt Klaus Depner, Manager Health & Human Safety bei Randstad Deutschland. „Vor diesem Hintergrund müssen alte Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter neu eingeordnet werden.“
Arbeitnehmer, die sich in neuen Arbeitssituationen wie dem Home Office wiederfinden, haben manchmal Schwierigkeiten, reguläre Arbeitszeiten und Pausen einzuhalten. Wenn Arbeits- und Privatleben mehr und mehr miteinander verschwimmen und es weniger klare Trennungen gibt, kann das zu ungesunden Belastungssituationen führen. Um dem vorzubeugen, ist es sinnvoll positive Lösungsansätze zu entwickeln.

Gemeinsam Lösungen finden

Die unterschiedlichen Branchen erfordern verschiedene, auf sie angepasste Maßnahmen, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen. Um schnell die richtigen Ansätze zu finden und somit auch die Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen, haben sich die drei weltweit größten Personaldienstleister – Randstad, die Adecco Group und die ManpowerGroup – zu einer internationalen Allianz zusammengeschlossen. Gemeinsam stellen sie ihr Wissen in Form von Strategien, Szenarien und Best-Practice-Beispielen der Wirtschaft und Politik in einem Positionspapier zur Verfügung. 

Sichere Rückkehr zur neuen Normalität

Illustration einer Person mit Mundschutz

Randstad unterstützt Wirtschaft und Unternehmen, dass die Menschen in einer Welt mit Corona wieder sicher an ihren Arbeitsplatz zurückkehren können.
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