Wissen wie Wirtschaft funktioniert

Guter Journalismus vermittelt nicht nur wichtiges Fachwissen. Er prägt auch die demokratische Diskussionskultur. Herausragende Beiträge aus dem Wirtschaftsbereich werden jährlich mit dem Deutschen Journalistenpreis ausgezeichnet. Als Förderpartner lobt Randstad den Branchenpreis in der Kategorie „Bildung und Arbeit“ aus.

Pokal

Randstad fördert Qualitätsjournalismus

In Zeiten von steigendem Misstrauen gegenüber Medien und Journalisten setzt der Deutsche Journalistenpreis (DJP) den Maßstab für Qualitätsjournalismus im Bereich Wirtschaft, Börse und Finanzen. 470 Artikel von 416 Autoren aus 90 Medien sind dieses Jahr im Rennen um die renommierte Auszeichnung, die am 26. September verliehen wird. Die Jury wird von hochrangigen Vertretern aus der Medienbranche, Wirtschaft und Wissenschaft besetzt. Ein festes Mitglied ist Hanna Daum, geschäftsführender Vorstand der Randstad Stiftung.

Ein Preis von Experten für Profis

Als Arbeitsmarkt- und Personalexpertin ist sie mit insgesamt 74 Redakteuren, Medienschaffenden und Partnern mit der Beurteilung der Bewerber in einer der insgesamt sieben Kategorien betraut. „In der Kategorie Bildung und Arbeit würdigen wir Beiträge aus dem Print- und Online-Bereich, die einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Strukturen und Entwicklungen der Arbeits- und Bildungswelt leisten. Unser Fokus liegt dabei auf einem immer wichtiger werdenden Teilbereich, nämlich die Schnittstelle zwischen Bildungssystem und Arbeitsmarkt“, erklärt Hanna Daum. Nominiert und prämiert werden Beiträge aus tagesaktuellen und periodischen Medien. In der Vergangenheit waren unter den Siegern und Nominierten sowohl überregionale als auch lokale Zeitungen, von der ZEIT bis zur Frankfurter Neuen Presse.

Für eine fundierte Diskussionskultur

„Die digitalisierte Arbeitswelt ist sehr komplex, ihre Teilbereiche vielseitig miteinander verbunden, dass ein umfassender Überblick über die Zusammenhänge kaum mehr möglich ist. Deswegen sind wir auf die engagierte und qualifizierte Recherche- und Analysearbeit von Journalisten angewiesen, um uns über Themen und Probleme vernünftig zu verständigen“, betont Hanna Daum. „Gerade im Themenfeld der Zeitarbeit und Personaldienstleistung, in dem immer noch etliche Vorurteile und Missverständnisse kursieren, ist diese fundierte Diskussionsgrundlage extrem wichtig“. Herausragende journalistische Qualität wird beim Deutschen Journalistenpreis mit 2.500 Euro prämiert. Neben dem Sieger erhalten die fünf anderen Nominierten jeweils 500 Euro Preisgeld. Zusätzlich gehen Teilbeträge als Spenden an gemeinnützige Organisationen, die die Preisträger selbst aussuchen können.

Bei der dreizehnten Preisverleihung im Frankfurter „Westhafen Pier 1“ am 26. September 2019 wurden insgesamt siebzehn Preisträger geehrt. Im Rennen um den Preis in der Kategorie „Bildung und Arbeit“ ging der Journalist Hannes Vollmuth mit seinem Artikel „Alles, was Recht ist“ (9. Mai 2019, Süddeutsche Zeitung) als Sieger hervor. Vollmuth nahm seinen Preis von Randstad Juror Jörg Sennhenn entgegen.“ Die Spendenerlöse der Verleihung gingen dieses Jahr unter anderen an die Johanniter-Unfall-Hilfe.

Preistreiger Hannes Vollmuth (Mitte) mit Juroren Jörg Sennhenn (Randstad, links) und Randolf Jessl (ehem. Chefredakteur Personalmagazin)

Preistreiger Hannes Vollmuth (Mitte) mit Juroren Jörg Sennhenn (Randstad, links) und Randolf Jessl (ehem. Chefredakteur Personalmagazin)

Weitere Informationen über den Deutschen Journalistenpreis und die Preisverleihung finden Sie unter https://www.djp.de.