Unternehmen, die Zeitarbeitspersonal einsetzen, sind einem gewissen Haftungsrisiko ausgesetzt. Deshalb ist es sinnvoll, mit einem erfahrenen Personaldienstleister zusammen zu arbeiten.

In Krisenzeiten oder im Falle, dass ein Personaldienstleistungsunternehmen Insolvenz anmelden muss, wäre ein Partnerunternehmen – also der sogenannte Leiher von Personal – verpflichtet, für die Beiträge des Zeitarbeitnehmers aufzukommen. Dabei handelt es sich um Sozialversicherungs- und Lohnsteuerbeiträge sowie um Beiträge zur Berufsgenossenschaft. Das ist die sogenannte Subsidiärhaftung, die dem Schutz des Zeitarbeitspersonals dient.

Als Unternehmen kann man das Risiko finanziell für Zeitarbeitnehmer einspringen zu müssen jedoch verringern, indem man mit einem Personaldienstleister zusammenarbeitet, der

  • bereits lange Zeit am Markt ist und Erfahrung hat
  • Mitglied in einem Arbeitgeberverband ist (z. B. BZA oder IGZ)
  • über eine unbefristete Erlaubnis zur Arbeitnehmerzulassung verfügt
  • einen Tarifvertrag anwendet, der zwischen Deutschem Gewerkschaftsbund (DGB)
    und einem Arbeitgeberverband geschlossen wurde

Darüber hinaus kann man sich als Partnerunternehmen von einem Zeitarbeitsdienstleister Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamtes, der Berufsgenossenschaft sowie der Krankenkassen vorlegen lassen, die die Entrichtung der jeweiligen Beiträge für die Arbeitnehmer bestätigen.

Ausführliche Informationen zum Thema finden Sie im Artikel "Was bedeutet eigentlich Subsidiärhaftung" der Ausgabe Juni 2009 des randstadkorrespondent.