Videokonferenzen: Wie beliebt sind sie, wer nutzt sie?

20. Januar 2010

Seitdem Unternehmen in vielen Bereichen sparen müssen, sind auch lange Geschäftsreisen zu einem 2-Stunden-Meeting finanziell nicht immer drin. Eine Alternative dazu sind Videokonferenzen.

Besonders in der Bank- und Finanzbranche, im Medien- und IT-Bereich sowie im Gesundheits- und dem Pharmasektor werden Videokonferenzen häufig eingesetzt. Diese Möglichkeit der Kommunikation zwischen Geschäftspartnern und Kunden bietet sich vor allem für Meetings und Besprechungen an, bei denen ein persönlicher Kontakt nicht zwingend notwendig ist oder sich die Teilnehmer in unterschiedlichen Ländern oder gar Kontinenten befinden.

Videokonferenzen sparen somit Zeit und Geld und sind kurzfristig ankünd- und umsetzbar. Auch der Umweltaspekt sollte nicht vergessen sein: Weniger Dienstreisen kommen dem Klima zugute. Und die technischen Voraussetzungen für die benötigten Systeme werden ebenfalls immer günstiger und technisch besser.

Über die Hälfte der europäischen Geschäftsleute bevorzugen aus diesen Gründen die elektronische Form, sich über Projektstände, dringende Termingeschäfte oder sonstige Themen auszutauschen. Allerdings halten sich die Deutschen hierbei noch ein wenig zurück. Nach einer Studie des Instituts für Management- und Wirtschaftsforschung (IMWF) nutzen nicht einmal 20% der deutschen Unternehmen „Virtual Meetings“.

Ein großer Nachteil von Videokonferenzen ist allerdings der fehlende persönliche Kontakt: Für handfeste Budgetverhandlungen ist ein Treffen in angenehmer Atmosphäre sicherlich passender und erfolgreicher. 

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