Flexibilität und Work-Life-Balance wird immer mehr im Fokus von Arbeitnehmern stehen.

Eine internationale Studie von PricewaterhouseCoopers (PWC) zeigt auf wie sich Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz und die dazugehörigen Umstände im Jahre 2020 vorstellen. Die Befragung fand in 113 Ländern unter 5.700 Teilnehmern Anfang dieses Jahres statt.

Mehr Verantwortung und die entsprechende Bezahlung wünschen sich 44 Prozent der Befragten sowie 36 Prozent einen besseren Ausgleich zwischen Arbeit und Privatleben. In zehn Jahren sogar ein eigenes Unternehmen zu führen, halten 20 Prozent für denkbar. Flexible Gestaltung der Arbeitszeiten und -orte sind für 39 Prozent der Umfrageteilnehmer wichtig, Fortbildungsmöglichkeiten für 15 Prozent.

Interessant sind die unterschiedlichen Prioritäten, die Arbeitnehmer in den verschiedenen Ländern und sogar Kontinenten auf ihre Arbeitssituation setzen. Während in Westeuropa und Nordamerika die flexiblen Arbeitszeiten eine wichtige Rolle spielen, wünschen sich die Menschen in Lateinamerika mehr Chancen auf Weiterbildung. Netzwerke und soziales Miteinander halten Angestellte aus Asien oder Osteuropa für notwendig.

Viele Unternehmen stellen zum jetzigen Zeitpunkt noch sehr zögerlich neues Personal ein und verteilen die bestehende Arbeit auf die vorhandenen Mitarbeiter. PWC zieht aus den Ergebnissen der Studie die Erkenntnis, „Unternehmen, die von ihren Mitarbeitern dauerhaft zu viel erwarten, müssen mit einer Abwanderung rechnen – sodass in Zeiten des Aufschwungs Schlüsselkräfte fehlen könnten“.

Die kompletten Umfrageergebnisse der Studie „Managing tomorrow’s people: Future of work“ können Sie beziehen über PWC.