Mediatoren: Schlichter zwischen den Fronten

11. Februar 2011

Konflikte innerhalb und zwischen Unternehmen sind keine Seltenheit. Ein neutraler Dritter kann helfen, Lösungen zu finden und Geld zu sparen.

Eine kleine Meinungsverschiedenheit unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern kommt schon mal vor und ist in den meisten Fällen auch schnell wieder geklärt. Häufen sich die Streitereien jedoch oder gibt es heftige Konflikte – ob innerhalb des Betriebes oder zwischen Geschäftspartnern – die von den Beteiligten selbst nicht gelöst werden können, dann ist das Hinzuziehen eines neutralen Schlichters oft der letzte Ausweg.

Ein Schlichter, auch Mediator genannt, bringt beide Parteien an einen Tisch. Er hat in der Regel neben seiner Mediatorenkompetenz auch branchenspezifische Fachkenntnisse. Der Mediator erkennt die Sachlage und die jeweiligen Bedürfnisse der Gegner und kann diese aus unparteiischer Sicht sachlich erläutern. Meist sind die Konflikte mit seiner Hilfe rasch geklärt. Und aus finanzieller Hinsicht ist die Investition in einen Mediator im Vergleich zu Geschäftsausfällen oder Gerichtsverfahren die günstigere. Von vielen Rechtsschutzversicherungen werden die Kosten für die Mediation sogar übernommen.

Neben einer einmaligen Beauftragung eines Mediators besteht für Unternehmen auch die Möglichkeit, sich über einen längeren Zeitraum begleiten zu lassen. Das Erlernen einer richtigen Kommunikation sowie Streitkultur ist in Zeiten der immer schneller werdenden Wirtschaftsentwicklung eine wichtige Grundlage für Erfolg und Weiterkommen.

Informationen zum Thema finden Sie zum Beispiel beim Bundesverband Mediation e. V. (BMEV).

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