Mit dem Fahrrad ins Büro

28. Juli 2011

Firmen, deren Mitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, verbuchen weniger Fehlzeiten und mehr Produktivität.

Im Jahr 2002 wurde vom Bundestag der Nationale Radverkehrsplan (NRVP) ins Leben gerufen. Hintergrund war die Schaffung einer verbesserten und nachhaltigeren Verkehrsinfrastruktur durch den verstärkten Einsatz von Fahrrädern. Vor allem in Städten reduzieren Fahrradfahrer hohes Verkehrsaufkommen und dadurch auch Abgasbelastungen. Gerade für kurze Wegstrecken ist das Fahrrad als Verkehrsmittel ideal.

In der Region Rhein-Main gibt es das Projekt bike + business. Mit diesem Projekt, das unter anderem vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC) ins Leben gerufen wurde, sollen Unternehmen unterstützt werden, ihre Mitarbeiter anzuspornen, per Fahrrad zur Arbeit zu kommen. Das bedeutet für die Arbeitgeber, dass sie hierfür entsprechende Voraussetzungen schaffen müssen, wie die Bereitstellung von Fahrradstellplätzen, Spinde, Duschen, Werkzeug oder Fahrradpumpen. Manche Firmen bieten sogar Dienstfahrräder an, die den Mitarbeitern das umweltbewusste Pendeln zwischen Wohnort und Arbeitsplatz ermöglichen.

Die Aktion beziehungsweise die Tatsache, dass Arbeitnehmer ihren Arbeitsweg mit dem Fahrrad zurücklegen, trägt positive Früchte: Die radfahrenden Mitarbeiter sind im Schnitt viel fitter und gesünder und somit unterm Strich effizienter als ihre nicht-radfahrenden Kollegen. Für Unternehmen bedeutet das weniger Fehlzeiten der Mitarbeiter – und damit weniger Kosten.

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