Allergien durch „frische“ Luft im Büro

28. September 2011

Raumdüfte in Büros und öffentlichen Gebäuden können Allergien und Asthma verursachen.

Lungenfachärzte warnen vor dem Einsatz von Duftaromen, die über die Klima- und Lüftungsanlagen oder in Form von Raumsprays die Luft in allgemein öffentlichen Gebäuden oder in Büros verbessern sollen. Gerade für Menschen, die über viele Stunden hinweg an ihrem Arbeitsplatz damit konfrontiert sind, kann es problematisch werden. Denn was für Nase und Sinne vielleicht angenehm erscheint, ist für den Körper oftmals reine Schikane.

Die häufig, zumindest in hohen Dosen, giftigen Inhaltsstoffe dieser „Raumbedufter“ werden über die Atmung aufgenommen und über das Blut im Körper verteilt. Viele Menschen reagieren dann unter Umständen mit Allergien, allgemeinen Unverträglichkeiten und Unwohlsein oder sogar mit Asthmaanfällen. Auch die Verwendung von Duftlampen, -kerzen oder -sprays in den eigenen vier Wänden ist für empfindliche Personen nicht ganz unkritisch.

Doch nicht nur für den Menschen sind viele Duftstoffe unter Umständen gefährlich. Auch für die Umwelt sind sie belastend, weil teilweise nur sehr schwer und langsam abbaubar. Das Umweltbundesamt (UBA) hat bereits vor einigen Jahren zu diesem Thema ein Hintergrundpapier veröffentlicht, das die Risiken bei der Nutzung von Duftstoffen sowie Tipps zum vernünftigen Umgang damit zusammenfasst.

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