Büroräume richtig heizen und lüften

2. November 2011

Mit einem guten Raumklima werden Konzentration, Wohlbefinden und somit auch die Leistung im Büro gefördert – gerade im Herbst und Winter.

Sobald die Temperaturen sinken, geht sie wieder los, die Heizperiode. Im Schnitt dauert sie von Oktober bis März – sechs Monate, in denen viele Menschen unter den Begleiterscheinungen des Heizens leiden. Trockene, warme Luft verursacht häufig Augenbeschwerden, Schleimhautreizungen, Konzentrationsstörungen oder Allergien – und sie verschlechtert auf Dauer die Immunabwehr. Gesetzlich festgelegt sind Höchst- bzw. Mindesttemperaturen in Büroräumen zwar nicht, trotzdem sollten Arbeitgeber darauf achten, dass ein angemessenes Raumklima herrscht.

Vor allem, wenn mehrere Kollegen miteinander in einem Büroraum arbeiten, gibt es immer unterschiedliche Wünsche: Der eine mag es lieber etwas kühler, der andere etwas wärmer. Die ideale Raumtemperatur liegt zwischen 20 und 22 Grad, die Luftfeuchtigkeit sollte 40 bis 60 Prozent betragen. Raumbefeuchtungsgeräte leisten bei zu trockener Luft gute Dienste.

Doch oftmals reicht es auch schon, mehrmals am Tag für jeweils fünf bis zehn Minuten die Fenster weit zu öffnen und gut durchzulüften. Dadurch wird die alte mit frischer, sauerstoffreicher Luft ausgetauscht – Müdigkeit und Kopfschmerzen nehmen ab. Eventuelles Kribbeln in Augen und Nase kann durch Staub aus der Luft verursacht werden, der beim Heizen im Raum verteilt wird. Dagegen schaffen zum Beispiel Heizkörperfilter Abhilfe.

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