Durch Zirkelarbeit zu mehr Gesundheit am Arbeitsplatz

20. Februar 2012

Arbeitnehmer setzen sich in Zirkeln aktiv für die Förderung der Gesundheit in ihrem Unternehmen ein.

An Arbeitsplätzen gibt es verschiedene Faktoren, welche Gesundheit beeinträchtigen können. Dazu zählen Lärm, Kälte, Hitze oder Arbeitsabläufe, die Rücken und Gelenke belasten, ebenso wie psychischer Stress, Mobbing oder zu hohes Arbeitsvolumen. Jeder Arbeitnehmer geht anders mit Strapazen dieser Art um, doch Unternehmen können vorbeugen.

In sogenannten Gesundheitszirkeln werden von Arbeitnehmern und Vorgesetzten, meist gemeinsam mit Vertretern des Betriebsrats sowie dem Betriebsarzt und eventuell einer Fachkraft für Arbeitssicherheit Lösungen entwickelt, um gesundheitliche Belastungen zu verhindern.

Es gibt verschiedene Formen der Zirkelarbeit, die immer von einem Moderator begleitet wird. Beispielsweise der homogene Zirkel: Hier arbeiten die Mitarbeiter alleine mit dem Moderator an Verbesserungsmaßnahmen. So können sie ihre Bedürfnisse freier äußern und stehen nicht unter der Beobachtung des Chefs. Bei dem gemischten Modell wiederum sind die Vorgesetzten anwesend. Die dritte Variante, das Mischmodell, sieht zunächst das Gespräch des Moderators mit den Mitarbeitern vor, später kommt der Vorgesetzte hinzu.

Die Teilnehmer treffen sich regelmäßig und stellen ihre Ergebnisse am Ende des Zirkels den Kollegen vor. Ob ein Gesundheitszirkel erfolgreich ist, hängt maßgeblich von dem Willen des Unternehmens ab, im Sinne der Mitarbeiter tatsächlich etwas ändern zu wollen.

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