Berufswahl heute: Man muss nach Themen suchen

26. März 2012

Eltern wollen für ihre Kinder nur das (vermeintlich) Beste – auch dann, wenn es um die Wahl des Berufs geht.

Dass der eigene Nachwuchs später einmal Bundeskanzler wird, ist eher unwahrscheinlich. Doch Eltern wünschen sich für ihre Töchter und Söhne eine, in ihren Augen angemessene und auf jeden Fall erfolgsversprechende, Berufsausbildung. Bis heute ist die Berufswahl eines Menschen eine sehr familiäre Angelegenheit.

Die einen werden in Ausbildungsberufe oder Studienfächer gedrängt, weil die Eltern denken, dass die Erfolgsaussichten dort gut sind oder weil die Geschwister damit positive Erfahrung gemacht haben. Andere wiederum werden sehr frei erzogen, damit sie sich ausprobieren, ihr „Ding“ suchen und finden – später können sie sich dann doch für nichts richtig begeistern. Beide Erziehungsformen haben Vor- und Nachteile. Doch führen sie in der heutigen Zeit überhaupt noch zum Ziel?

Diese Frage stellte sich Svenja Hofert auch. Sie ist nach eigenen Angaben „Deutschlands erste Expertin für neue Karrieren“. Hofert hat bereits zahlreiche Ratgeber rund um Karriere und Beruf geschrieben und veröffentlicht einen Blog zu diesem Thema. In ihrem neuen Buch Am besten wirst Du Arzt gibt sie Tipps und Ratschläge, wie man die Berufswahl heutzutage sinnvoll gestaltet. Ihrer Meinung nach muss man nach Themen suchen, um Jobs zu finden.

Svenja Hofert betrachtet in ihrem Buch zunächst den Arbeitsmarkt der Zukunft. Dazu gehören der Wandel der Berufsbilder sowie die Entstehung neuer Berufe, für die es heute größtenteils noch gar keine Namen gibt. Sie erläutert Möglichkeiten und Formen der neuen Ausbildungszweige und Studiengänge und auch, wie man beides sinnvoll kombiniert.

Abschließend gibt sie Tipps, wie Eltern ihre Kinder ehrlich und zielführend bei der Berufswahl unterstützen können – natürlich mit Blick auf die Neigungen und Interessen des Nachwuchses sowie auf die Entwicklung der Arbeits- und Berufsthemen.

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