Weniger Geld für weniger Stress?

14. Mai 2012

Würden Arbeitnehmer auf einen Teil ihres Einkommens verzichten, wenn sie dadurch der stetig steigenden Belastung entgingen?

Ja, sie würden! Das bestätigte eine Umfrage der Online-Stellenbörse TalentFrogs GmbH. Befragt wurden 2.291 Menschen, die aktiv auf der Suche nach einem Job waren. 65 Prozent der Befragten würden Abstriche bei ihrem Verdienst in Kauf nehmen, wenn sie dadurch weniger Stress und psychischen Belastungen ausgesetzt wären.

Der Unterschied zwischen den Geschlechtern ist gering: Der Anteil an Frauen, die für gesundheitsbewussteres Arbeiten gerne auf ein höheres Einkommen verzichteten, liegt bei 1.191, bei den Männer bei 1.100. 800 Umfrageteilnehmer würden einen geringeren Lohn nicht akzeptieren, darunter 298 Frauen und 502 Männer.

Hinsichtlich der sich häufenden psychischen Erkrankungen, die oftmals auch körperliche Beschwerden nach sich ziehen (wie zum Beispiel Schlafprobleme, Rücken- und Kopfschmerzen), ist das im Grunde ein erfreuliches, wenn auch kritisches Ergebnis. Gerade Burnout-Erkrankungen nehmen seit einigen Jahren in alarmierendem Maße zu.

investor relations