Volition für mehr Erfolg

10. September 2012

Führungskräfte, die ihre Ziele diszipliniert, mit Durchsetzungskraft und selbstbestimmtem Willen angehen, nutzen ihre volitionalen Fähigkeiten.

Der Begriff Volition bedeutet soviel wie Willenskraft oder Selbststeuerung. Er umschreibt die Fähigkeit, selbst festgelegte Ziele durch konkrete Planung, Organisation und Kontrolle zu erreichen. Menschen, die ein hohes Maß an Volition aufweisen, lassen sich von ihren Absichten solange nicht abbringen, bis diese umgesetzt sind und gehen mit Widerständen oder Rückschlägen souverän um. Zu Volition gehören Kompetenzen wie die Fokussierung auf das Wesentliche, Selbstvertrauen und -disziplin, das Erkennen und Steuern von Emotionen und Stimmungen sowie die Entwicklung von kreativen Problemlösungen.

Sicheres Auftreten und eine positive Ausstrahlung sind sicherlich hilfreich – aber es sind hauptsächlich die Kompetenzen, auf die es ankommt, möchte man beruflich erfolgreich sein. Zu diesem Ergebnis kam Prof. Dr. Waldemar Pelz vom Institut für Management-Innovation nach Auswertung verschiedener Studien. Sein Ziel war es, den Zusammenhang zwischen volitionalen Fähigkeiten und beruflichem Erfolg aufzuzeigen.

Waldemar Pelz führte Studien mit Fach- und Führungskräften durch, um herauszufinden, in wie weit sie über volitionale Fähigkeiten verfügten. Er stellte fest, dass Personen, die entsprechende Kompetenzen besaßen, berufliche Aufgaben besser und zielgerichteter erledigten, als ihre Kollegen. die keine oder nur wenig Volition vorweisen konnten.

Bereits bei der Auswahl von Personal, gerade im Management- und Führungsbereich, sollten Unternehmen auf die einzelnen Teilkompetenzen ihrer Bewerber achten. Darüber hinaus können bei sogenannten Verhaltensinterviews in Management-Audits für Fach- und Führungskräfte Rückschlüsse auf berufliche Erfolge gezogen werden.
 

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