Aktive Mitarbeiter durch Betriebssport

11. Oktober 2012

Angebote für Betriebssport fördern die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Belegschaft.

Sport ist gesund. Denn körperliche Ertüchtigung macht den Kopf frei, baut Stress ab und wirkt sich positiv auf eine Vielzahl von Beschwerden aus – beispielsweise Rückenschmerzen, Übergewicht oder Depressionen. Gerade für Menschen, die eine sitzende berufliche Tätigkeit ausüben, ist Bewegung ein wichtiger Ausgleich für Körper und Geist.

Sportangebote sind unter anderem ein wesentlicher Bestandteil des Betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM). Untersuchungen haben ergeben, dass durch Betriebssport die Gesundheit, Motivation und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter deutlich erhöht wird. Seit 2008 können Unternehmen pro Mitarbeiter und Jahr 500 Euro sozialabgabenfrei für gesundheitsfördernde Maßnahmen ausgeben.

Betriebssport war lange Zeit gang und gäbe in den Betrieben. Er hat seinen Ursprung im 19. Jahrhundert, und diente der Förderung sozialer Kontakte, der Erhaltung des Gesundheitszustandes der Belegschaft sowie als Ausgleich zu psychischen und physischen beruflichen Belastungen. Entweder wurde er von den Firmen direkt angeboten oder die Mitarbeiter organisierten selbst Sportgruppen.

Arbeitgeber erkennen jetzt aufgrund der verstärkt zunehmenden Erkrankungen wieder, wie wichtig es ist, ihren Mitarbeitern Sportmöglichkeiten anzubieten. Vielen Erkrankungen, die zum großen Teil auf berufliche Umstände zurückzuführen sind, wird damit entgegengewirkt. Egal, ob Fußball, Laufen, Yoga oder Golf auf dem Plan steht.

Die „Sportzeit“ gilt nicht als Arbeitszeit und die Mitarbeiter entscheiden freiwillig, ob sie teilnehmen möchten. Ideal ist es, wenn Unternehmen Sportarten anbieten, die möglichst viele Mitarbeiter ansprechen. Es sollten entsprechende Örtlichkeiten für die Ausführung der jeweiligen Aktivitäten zur Verfügung stehen sowie vom Arbeitgeber eine Versicherung für mögliche Sportunfälle abgeschlossen werden. Bevor es losgeht, ist es sinnvoll, den Gesundheitsstand der Teilnehmer durch den Betriebsarzt prüfen zu lassen.

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