Wer seine Gefühle wahrnehmen, zuordnen, steuern und somit nutzen kann, der ist erfolgreicher in Beruf und Privatleben.

Wer über emotionale Intelligenz verfügt, kommt häufig recht mühelos durchs Leben. Solche Menschen haben die Fähigkeit, die eigenen, aber auch die Gefühle anderer, zu erkennen und zu verstehen. Dadurch fällt es ihnen leicht, Situationen einzuschätzen und entsprechend zu agieren. Diese Gabe dient zum einen, einem guten Umgang mit der eigenen Person, aber auch dem Austausch mit anderen.

Oftmals sind Menschen nicht in der Lage, ihre eigenen, wirklichen Gefühle anzuerkennen, weil sie sie nicht wahrhaben und akzeptieren wollen. Sie wissen nicht, dass Emotionen aktiv gesteuert werden und effektiv eingesetzt werden können.

Emotionale Intelligenz (EI) hat nichts mit der Wissensintelligenz zu tun beziehungsweise damit, dass jemand gut in Mathematik oder Sprachenlernen ist. Die EI wird durch den sogenannten MSCEIT (Mayer-Salovey-Caruso Emotional Intelligence Test) erfasst. Dabei werden

  • die Emotionswahrnehmung
  • die Nutzung von Emotionen
  • das Verstehen von Emotionen und
  • die Beeinflussung von und durch Emotionen

überprüft und festgestellt.

Hat ein Mensch eine hohe emotionale Intelligenz wird er in der Regel von seinen Mitmenschen aufgrund seines Verhaltens sehr geschätzt. Er ist insgesamt zufriedener mit seinen Lebensumständen und auch in beruflicher sowie zwischenmenschlicher Hinsicht erfolgreich.

Emotionale Intelligenz ist auch erlern- und steigerbar: Indem man öfter in sich hineinhört und versucht, seine Emotionen zu spüren und zu prüfen, wie sich unterschiedliche Situationen oder Ereignisse „anfühlen“. Nach einer gewissen Zeit sind Körper und Geist für die neue Wahrnehmung sensibilisiert und reagieren prompt und zuverlässig.