Computerkriminalität: Wie sicher sind elektronische Daten am Arbeitsplatz?

3. Dezember 2012

Zum Thema Datenschutz werden Arbeitnehmer oftmals zu wenig oder gar nicht aufgeklärt – und auch die Unternehmen haben häufig noch Defizite.

Obwohl 39 Prozent der deutschen Unternehmen bereits Erfahrungen mit Angriffen auf die IT gemacht haben, sind Notfallpläne in vielen Betrieben noch immer nicht vorgesehen. Bei den Anwenderfirmen haben gerade mal 46 Prozent einen Maßnahmenkatalog für den Umgang mit Datenverlusten oder Hacker-Angriffen. Anders sieht es bei Unternehmen aus der IT-Kommunikationsbranche aus. Hier wird in der Regel mehr Wert auf Datenschutz und IT-Sicherheit gelegt sowie die Aufklärung darüber.

Angst vor Angriffen auf ihr IT-System haben 75 Prozent aller Unternehmen – unabhängig von Größe und Branche. Auch Mitarbeiter sind häufig verunsichert. 21 Prozent der befragten Beschäftigten gaben zum Beispiel an, dass in ihrem Betrieb keine Regeln für den Umgang mit Passwörtern oder der Sicherung von Daten festgelegt wurden. Auch haben nur sechs von zehn Unternehmen einen Datenschutzbeauftragten.

Generell wird die Problematik der Computerkriminalität in den meisten – vor allem in den kleinen und mittelständischen Unternehmen – auch heutzutage noch stark unterbewertet. Dabei entstehen dadurch nicht selten Schäden in Millionenhöhe.

Das ergab eine Umfrage des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) zum Thema Vertrauen und Sicherheit im Netz. Es wurden Privatnutzer sowie Unternehmen aus der ITK-Branche und Anwenderfirmen befragt.

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