Schwierige Themen, Wissen oder Problemlösungen können mithilfe einer Geschichte besser und nachhaltiger vermittelt werden, als durch bloßes Aufzählen von Zahlen, Daten und Fakten.

Jeder Mensch hört gerne Geschichten. Am liebsten solche, die spannend sind, ihn emotional berühren und für seine Person interessant sind. Eine Geschichte, die diese Eigenschaften hat, bleibt im Gedächtnis, wirkt im besten Falle noch eine Weile nach und wird dadurch verinnerlicht. Geschichten erzählen – oder auch Storytelling – wird immer mehr auch im Geschäftsleben als Kommunikationsinstrument eingesetzt.

Um komplexe Sachverhalte klar zu vermitteln, können Metaphern, die in eine Geschichte eingebunden werden, den Kern der Information verständlich transportieren. Wichtig ist, dass sich der Erzähler im Vorfeld bewusst macht, welche Themen er ansprechen, wen er mit seiner Geschichte erreichen und welches Ziel er dabei verfolgen möchte. Auch sollte feststehen, welche Eigenschaften, Talente und Aufgaben der Protagonist beziehungsweise der Held der Geschichte hat, welche Rolle er spielt.

Darüberhinaus sollte der Geschichtenerzähler sich überlegen, was für ein Geschichtentyp für sein Vorhaben am geeignetsten ist: Zum Beispiel ein Märchen oder eine Fabel. Die Storyteller Katharina Blumenberg und Stefan Müller stellen auf tellthestory.de die sechs gängigsten Story-Typen vor, anhand derer im Unternehmen erfolgreich kommuniziert werden kann.

Geschichten können für verschiedene Zwecke genutzt werden: Um individuelles Wissen der Mitarbeiter für alle zugänglich zu machen, um gemeinsam grundlegende Abläufe oder Regelungen zu erarbeiten und festzulegen oder um das Unternehmen und seine Vision nach außen hin darzustellen.