Was steht im Internet über meine Qualität als Arbeitgeber?

29. Mai 2013

Jobsuchende informieren sich gerne im Internet über mögliche Arbeitgeber – und lassen sich dabei von guten wie schlechten Bewertungen beeinflussen.

Heutzutage ist es für Bewerber vergleichsweise einfach, sich einen Eindruck über das Arbeitgeberverhalten eines Unternehmens oder Betriebs zu machen: Sie müssen nur das Internet durchsuchen. Hier lassen sich viele Informationen finden, nicht zuletzt über einschlägige Websites wie mein-chef.de, jobvote.com oder jobvoting.de.

BITKOM, der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (Link), hat eine Umfrage durchführen lassen, bei der 778 Internetnutzer ab 14 Jahren zum Thema Arbeitgeberbewertung befragt wurden. Das Ergebnis zeigte, dass 26 Prozent – das heißt jeder Vierte – bereits nach Bewertungen von Unternehmen beziehungsweise Arbeitgebern im Internet gesucht hatte.

Fast jeder, der auf der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle war und sich im Vorfeld online informierte, wurde durch die Bewertungen beeinflusst. 60 Prozent gaben an, dass ihr Bild von einem Arbeitgeber im positiven Sinne bestätigt wurde. Jedoch 40 Prozent nahmen durch negative Meinungen in den Portalen von einer Bewerbung Abstand.

Die meisten Nutzer der Bewertungsportale waren zwischen 30 und 49 Jahre alt. Jeder Dritte hatte sich hier schon einmal über einen potentiellen neuen Arbeitgeber informiert oder selbst eine Bewertung online gestellt. Die Zahl der Umfrageteilnehmer, die aktiv eigene Bewertungen über ein Unternehmen abgegeben hatten, war allerdings mit 13 Prozent relativ gering.

Nicht nur Bewerber, auch Arbeitgeber selbst können sich im Internet informieren: Wie werde ich von außen beziehungsweise von (früheren) Mitarbeitern gesehen, wie wird meine Qualität als Arbeitgeber eingeschätzt? Konstruktive Kritik kann auf Seite des Bewerteten durchaus einen Denkanstoß bewirken – wenn sie denn angenommen wird.

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