Arbeiten im Sommer: Das können Arbeitgeber für ihre Mitarbeiter tun

24. Juni 2013

Der Sommer, auf den alle sehnsüchtig gewartet haben, zeigt sich nun von seiner besten Seite. Doch worauf müssen Arbeitgeber achten, um ihre Mitarbeiter vor zuviel Hitze zu schützen?

Lange mussten wir in diesem Jahr warten, bis der Sommer endlich angefangen hat. Zwar wird dieses aktuelle Hitzehoch nicht ewig andauern, doch der ein oder andere heiße Tag wird in den kommenden Wochen bestimmt noch folgen. Damit Arbeitnehmer trotz hochsommerlichen Temperaturen nicht gefährdet sind, müssen Arbeitgeber entsprechende Maßnahmen treffen. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BauA) gibt auf ihrer Website Empfehlungen für Arbeitsplätze in Gebäuden und im Freien an hitzigen Tagen.

Arbeitnehmer, deren Arbeitsplatz draußen ist, sind im Sommer starker Sonnen- und damit UV-Strahlung sowie Hitze ausgesetzt. Das kann zu Hautirritationen führen, wie Sonnenbrand oder -allergie, erhöhtem Hautkrebsrisiko oder auch Augenschädigungen. Die hohen Temperaturen können zudem Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden verursachen. Durch das Anbieten flexibler Arbeitszeiten – zur Vermeidung von Tätigkeiten im Freien zwischen 11 und 15 Uhr –, das Bereitstellen von Getränken wie Wasser und Saftschorlen sowie unter Umständen das Aufstellen eines Sonnensegels, können Arbeitgeber ihren „freischaffenden“ Mitarbeitern sehr entgegenkommen.

Aber auch die Arbeit in Bürogebäuden ist bei heißem Sommerwetter nicht immer angenehm. Sind die Räume mit Klimaanlagen oder mobilen Klimageräten ausgestattet, sollte darauf geachtet werden, dass Außen- und Innentemperatur nicht mehr als sechs Grad auseinander liegen. Ansonsten kann auch hier der Kreislauf belastet werden. An Arbeitsplätzen, die nicht klimatisiert sind, bietet es sich an, frühmorgens die kühlen Temperaturen zu nutzen und gut durchzulüften. Anschließend wieder alles schließen und falls vorhanden, die Jalousien herunter lassen. (Tisch-)Ventilatoren kühlen die Raumluft ebenfalls ein wenig herunter.

Zwar gibt es kein offizielles Hitzefrei für Arbeitnehmer, trotzdem sollte der Arbeitgeber darauf achten, dass die Temperaturen in den Räumen 26 Grad Celsius nicht übersteigen. Andernfalls kann die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtig werden. Gerade Schwangeren und chronisch Kranken sollten bei sehr heißem Wetter zusätzliche Pausen genehmigt werden. Auch im Büro kommt im Sommer das Bereitstellen von Getränken oder mal das Spendieren eines Eises bei der Belegschaft immer gut an!

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