Wie wirken sich E-Mail und Social Media auf die Effizienz der Arbeit aus?

13. November 2013

Eine neue Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss elektronischer Medien auf Arbeitseffizienz.

Früher wurden Arbeitende durch das Telefon oder von vorbeikommenden Kollegen bei ihren Tätigkeiten unterbrochen. Heutzutage kommen zu diesen beiden „Störquellen“ noch das ständige Eingehen von E-Mails, Messenger-Nachrichten oder Posts bei sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter und dergleichen hinzu.

Die AKAD Hochschule in Leipzig führte in Kooperation mit der tempus GmbH eine große Umfrage im deutschsprachigen Raum hinsichtlich der Arbeitseffizienz in Büros durch. Eindeutiges und gleichzeitig bedenkliches Ergebnis der Studie: Aufgrund des erhöhten Arbeitsbedarfs durch die neuen Kommunikationsmedien, ist die tatsächlich effiziente Arbeitszeit von fünf Tagen pro Woche auf drei gesunken.

Ein paar der Studienergebnisse am Beispiel der E-Mail: Zwar sind die meisten Menschen über die E-Mail-Funktion durchaus glücklich – vereinfacht sie doch die Zusammenarbeit mit Kunden und Kollegen hinsichtlich Abstimmungen oder Terminfindungen. Dennoch müssen die elektronischen Posteingänge ständig überwacht und bearbeitet werden.

31 Prozent der befragten 1.500 Studienteilnehmer fühlten sich dadurch gestresst, 48 Prozent hatten das Gefühl überhaupt nichts geschafft zu haben, wenn sie einen großen Teil des Tages mit der Beantwortung von E-Mails verbracht hatten. 46 Prozent gaben sogar zu, dass sie aus Zeitgründen schon häufig E-Mails nicht beantwortet oder sie schlicht im Wust der vielen Posteingänge übersehen hatten.

Die komplette Auswertung der Studie steht auf der Website der AKAD Hochschule zum Download bereit.

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