Die Suche nach Fachkräften ist für so manch Unternehmen ein schwieriges Unterfangen – warum daher nicht qualifizierte Mitarbeiter mit Handicap einstellen?

Immer mehr Betriebe setzen auf Menschen mit Behinderungen: Diese sind in der Regel gut ausgebildet, motiviert und leistungsfähig, finden allerdings oftmals aufgrund ihres Handicaps keine Arbeitsstelle.

Inklusion, die Zusammenarbeit von Menschen mit und ohne Behinderung, ist ein Thema, das immer mehr in den öffentlichen Blickpunkt kommt. Auch wenn viele Arbeitgeber die Vorteile oder den Gewinn, Mitarbeiter mit Handicap einzustellen noch nicht erkannt haben, wird ein Umdenken künftig immer wichtiger werden.

Beispiele wie Inklusion funktionieren kann, zeigt die Bundesagentur für Arbeit in der aktuellen Ausgabe ihres Arbeitgebermagazins Faktor A. Hier erklärt unter anderem ein Unternehmer – der durch eine OP fast selbst in der Situation war, behindert werden zu können – warum und wie er seitdem Inklusion aktiv in seinem Betrieb umsetzt.

Unternehmen haben auch die Möglichkeit, behinderte Menschen selbst auszubilden. Durch eine Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation (ReZA) sind Betriebe und ihre Ausbilder befähigt, junge Menschen mit Handicap in 331 anerkannten Berufen auszubilden. Es können auch sogenannte Fachpraktiker-Ausbildungen durchgeführt werden. Diese sind sehr praxisorientiert und richten sich in erster Linie an Lernbehinderte.

Weitere Auskünfte dazu gibt die Bundesarbeitsgemeinschaft der Berufsbildungswerke (BAG BBW) e.V. unter www.bagbbw.de.