Wertschätzung ist Mitarbeitern fast genauso wichtig wie die Bezahlung

19. März 2014

Eine Umfrage zur Jobzufriedenheit zu Beginn des Jahres brachte interessante Ergebnisse zum Vorschein – die meisten Arbeitnehmer sind jedoch zufrieden.

Das Karrierenetzwerk CareerBuilder befragte Anfang dieses Jahres 1.000 deutsche Arbeitnehmer nach ihrer Zufriedenheit bei der Arbeit beziehungsweise ob sie demnächst einen Jobwechsel anstrebten. Nachfolgend die wichtigsten Ergebnisse:

Knapp die Hälfte der Befragten (49 Prozent) ist durchaus zufrieden mit ihrer aktuellen Arbeitsstelle. Gründe hierfür sind unter anderem die netten Arbeitskollegen (59 Prozent), eine kurze Anfahrtszeit zur Arbeit (45 Prozent), eine gute Work-Life-Balance (45 Prozent) sowie ein gutes Gehalt (43 Prozent).

Die Arbeitnehmer, die mit ihrem Arbeitsumfeld weniger zufrieden waren, machten das teilweise an ähnlichen Faktoren fest: So beklagten 71 Prozent das Gehalt, 55 Prozent eine mangelnde Wertschätzung, 32 Prozent ein schlechtes Miteinander mit den Kollegen und 30 Prozent Unzufriedenheit mit dem Vorgesetzten.

Die (mangelnde) Wertschätzung sowie ein zu geringes Gehalt war für mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer ein wichtiges Thema. Fünf Prozent sind, vermutlich nicht zuletzt deshalb, aktiv auf der Suche nach einem neuen Job, 17 Prozent spielen immerhin mit dem Gedanken sich neu zu orientieren.

Ein Schaubild zeigt, welche Verbesserungen sich die Befragten von ihrem Arbeitgeber wünschen, um sich bei der Arbeit zufriedener zu fühlen: Gehaltserhöhung (64 Prozent) und mehr Wertschätzung und Anerkennung (63 Prozent) wurden als fast gleichwertig wichtig eingestuft.

investor relations