Berufsbildungsbericht 2014

29. April 2014

Höchststand bei den unbesetzten Berufsausbildungsstellen trotz steigender Bewerberzahlen

Die Besetzung offener Ausbildungsstellen gestaltet sich für Unternehmen zunehmend schwieriger. So wurden 2013 insgesamt nur 530.700 neue Ausbildungsverträge abgeschlossen. Im Vergleich zum Jahr 2012 sind das 20.500 Ausbildungsverträge weniger, was einem Rückgang von 3,7 Prozent entspricht.

Gleichzeitig hat die Zahl der unbesetzten Berufsausbildungsstellen zugenommen, ein Trend, der sich schon seit Jahren kontinuierlich fortsetzt. Blieben im Jahr 2009 noch 17.300 Ausbildungsstellen unbesetzt, so hat sich die Zahl der unbesetzten Stellen bis ins Jahr 2013 nahezu verdoppelt. Für 33.500 Berufsausbildungsstellen konnte im vergangenen Jahr kein passender Bewerber gefunden werden – obwohl die Zahl jener Bewerber steigt, denen der direkte Einstieg in die Berufsausbildung nicht gelingt. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet in den Vergleichsjahren 2012 und 2013 einen Anstieg von 5.400 Bewerbern (+34,5 %), die nach Abschluss ihrer schulischen Laufbahn keine passende Ausbildungsstelle erhalten haben.

Laut Berufsbildungsbericht liegen die Schwierigkeiten darin, die betrieblichen Angebote und die Nachfrage der Jugendlichen beruflich, regional und anforderungsspezifisch zusammenzuführen.

Der komplette Berufsbildungsbericht 2014 steht auf der Website des Bundesministeriums für Forschung und Bildung als PDF zum Download bereit.

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