MINT-Frühjahrsreport 2014

2. Juni 2014

Deutschlandweit gibt es mehr freie Arbeitsplätze in der Technik- und Naturwissenschafts-Branche als Fachkräfte ohne Beschäftigung, so das Ergebnis des MINT-Frühjahrsreports 2014 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Der MINT-Frühjahrsreport 2014 des IW kam zu dem Ergebnis, dass die durchschnittliche Arbeitslosenquote in den MINT-Berufen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) im April 2014 bei gerademal 3,7 Prozent lag. Im Vergleich: Die bundesweite Arbeitslosenquote anderer Berufsgruppen ist doppelt so hoch.

Der Frühjahrsreport des IW begründet die vergleichsweise niedrige Arbeitslosenquote der MINT-Branche anhand der hohen Beschäftigungsrate in MINT-Berufen in Deutschland. Ende Juni 2013 übten in Deutschland bis zu 6,3 Millionen sozialversicherungspflichtige Beschäftigte einen MINT-Beruf aus.
Grund für die hohe Beschäftigungsrate, so der Report, ist unter anderem die Weiterbeschäftigung älterer Fachkräfte und der Zuwachs an Studienanfängern in den MINT-Fächern.

Die hohe Beschäftigungsrate in den MINT-Berufen ist jedoch stark von den Regionen abhängig. So gehören beispielsweise die Bundesländer Bayern und Baden-Württemberg zu den Kreisen mit einer hohen MINT-Beschäftigungsrate hingegen haben die Regionen Berlin/Brandenburg die meisten MINT-Arbeitslose.

Der komplette MINT-Frühjahrsreport 2014 steht auf der Website des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln als PDF zum Download bereit.

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