Viele kennen es: Trockene, juckende und brennende Augen. Einfache Übungen helfen, dem Büroaugen-Syndrom entgegenzuwirken.

Die meisten Menschen verbringen täglich mehrere Stunden vor Bildschirmen – sei es am Computer, Fernseher oder Smartphone. Häufig kommt es dadurch zum sogenannten Büroaugen-Syndrom, das die Augen zum Brennen, Jucken oder Tränen bringt. Schuld daran ist das oft ununterbrochene Starren auf Bildschirme, das zum selteneren Blinzeln verleitet. Das Ergebnis: Die Augen trocknen aus und es kommt zu Lichtempfindlichkeit und Kopfschmerzen – im Extremfall sogar zu Sehstörungen.

Dabei gibt es ein paar hilfreiche Tricks und Übungen, die den unangenehmen Augenirritationen entgegenwirken:

Positionierung
Bei aufrechter Haltung am Arbeitsplatz, sollte der obere Monitorrand knapp unter dem Auge positioniert sein. Das heißt, der Blick sollte gerade so über den Bildschirm hinausragen. Auch der Abstand ist wichtig. Generell gilt: Je nach Größe des Bildschirms, sollten mindestens 70 bis 90 Zentimeter Abstand zwischen Betrachter und Monitor liegen.

Frische Luft
Gerade im Winter ein Muss: Stündliches, kurzes Lüften hilft, die trockene Heizungsluft los zu werden, die die Augen zusätzlich austrocknet.

Monitor-Einstellungen
Für eine augenfreundliche Bildschirmarbeit ist auch die Einstellung des Monitors wichtig. Hierbei sollte beachtet werden, dass der Bildschirm einen möglichst hohen Kontrast aufweist, grelle Farben gemieden werden, die Schärfe richtig eingestellt ist und das möglichst dunkle Zeichen auf einem hellen Hintergrund verwendet werden.

Gähnen
Gähnen entspannt die Gesichtsmuskeln und bringt die Augen zum Tränen – eine natürliche Art, die Augen wieder zu befeuchten.

Augen abdecken
Kurz die Augen schließen und sanft die Hände auf die Augen legen. Das Abdunkeln entspannt die Augäpfel.

Die 20-20-20 Methode
Das Augentraining aus den USA geht ganz einfach: Nach 20 Minuten Bildschirmarbeit für 20 Sekunden auf ein Objekt schauen, das 20 Fuß (ca. 6 Meter) entfernt ist.