Der Arbeitsrecht-Irrtum in dieser Woche lautet: Die Dauer eines befristeten Arbeitsvertrags beträgt maximal zwei Jahre.

Wer glaubt, ein befristeter Arbeitsvertrag darf nie länger als zwei Jahre laufen, der irrt – zumindest teilweise. Denn generell darf ein Arbeitsvertrag auf zwei Jahre maximal befristet sein, wenn kein Sachgrund besteht (§ 14 Abs. 2 Teilzeit- und Befristungsgesetz). Beruht die Befristung jedoch auf einem sachlichen Grund, wie beispielsweise Elternzeitvertretung oder zeitlich begrenzter, betrieblicher Bedarf, so darf die Befristung laut § 15 Abs. 1 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG) auf mehr als zwei Jahre festgelegt werden.