Heute Hamburg, morgen Berlin, übermorgen London – heutzutage sind viele Arbeitnehmer geschäftlich auf Reisen. Dank neuster Technik, Billigfliegern und Co. Was für die Mehrheit der Menschen nach wie vor als lukratives Arbeiten gilt, bringt laut aktuellen wissenschaftlichen Untersuchungen jedoch einige gesundheitliche Nebenwirkungen mit sich.

In unserer heutigen Gesellschaft haben geschäftliche Vielflieger noch immer einen hohen Stellenwert. Ein Blick in die sozialen Medien bestätigt dies. Hier ein Instagram Bild vom Meetings-Tisch in  New York, da ein Flughafen-Check-In-Post bei Facebook. Die Welt liegt uns zu Füßen. Nicht nur privat wird viel gereist, sondern auch beruflich. Was auf der einen Seite glanzvoll erscheinen mag, hat auf der anderen Seite erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Zu den bekanntesten Nebenwirkungen zählen nach wie vor der Jetlag – der verschobene Biorhythmus verursacht durch das Fliegen durch mehrere Zeitzonen –, trockene und gereizte Augen oder Haut und die Thrombosegefahr. Mindestens einer von zehn Langstreckenreisenden bekommt eine symptomlose tiefe Venenthrombose, so eine Studie der Londoner Universität UCL. Weitere gesundheitliche Gefahren des häufigen Langstreckenfliegens bringt die Aussetzung radioaktiver Strahlung im Flugzeug mit sich.
Neben den allgemein bekannten Risiken des Vielfliegens, haben nun zwei Wissenschaftler aus England und Schweden weitere, weitaus tiefgreifende Nebenwirkungen bekanntgegeben. Ihren Ergebnissen zufolge, gibt es drei große Nachteile des übermäßigen Geschäftsreisens: Psychologische und Psychisch-emotionale Konsequenzen sowie Konsequenzen auf sozialer Ebene. Auslöser dieser drei Faktoren sind unter anderem der Stress vor der Abreise alle Aufgaben und Termine zu Hause und am Arbeitsplatz fertigzustellen, die ungewohnten Eindrücke während der Reise und die Distanz zu Partnern und der Familie.

Weitere Informationen zur Studie (englisches Originaldokument) finden sie hier.