Besprechungsfrust

Gründe, warum Meetings meist ergebnislos bleiben.

Jour fixe, Besprechungen und Meetings gehören im Arbeitsalltag zum guten Ton. Doch bereits vor dem Termin macht sich bei vielen Teilnehmern Unlust bemerkbar. Frust, wieder stundenlang über ein und dasselbe Thema zu diskutieren, ohne dass man am Ende schlauer ist. Gründe dafür sind typische Fehler, die bei fast jedem Meeting begangen werden.

Vollgepackte Agenda
Der Frust beginnt schon vor dem Meeting. Eine überfrachtete Agenda wirkt abschreckend. Ideal ist eine gut durchstrukturierte Übersicht an Themen, die während dem Termin besprochen oder diskutiert werden müssen. Damit das Meeting nicht Überlänge hat, sollte jedes Thema mit einem Zeitbudget versehen werden.

Grund und Ziel der Besprechung fehlen
Schlimmer als eine überladene Agenda ist nicht zu wissen, warum das Meeting stattfindet. Wichtig ist auch das Ziel der Besprechung klar zu kommunizieren, sodass die Frage der Notwendigkeit des Meetings gar nicht erst zustande kommt.

Unvorbereitete Teilnehmer
Ein Meeting ist kein Vortrag, in dem ein Teilnehmer spricht und der Rest zuhört und schweigt. Unvorbereitete Teilnehmer können sich schlecht einbringen. Ein Tipp: Den Hinweis mit in die Agenda aufnehmen, was für das Meeting erarbeitet werden muss.

Langweilige Präsentationen
Ein Fehler, der garantiert in jedem Unternehmen mindestens einmal täglich vorkommt. Und das, obwohl alle wissen, dass 20+ überladene Folien niemanden vom Hocker reißen. Daher: Finger weg von langweiligen Power Point Präsentationen und her mir den informativen, knackigen Präsentationen.

Ergebnisse sind Eintagsfliegen
Das Meeting war erfolgreich, aber das Ergebnis verpufft bereits beim Verlassen des Besprechungsraumes? Auch das gehört zu den altbekannten Nebenwirkungen von Meetings. Protokolle mit weiteren, detaillierten Maßnahmen (action points) sollten daher gleich im Anschluss an den Termin an alle Teilnehmer verschickt werden.